Das Register wurde nach den Amokläufen bewaffneter Jugendlicher in einigen deutschen Städten in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht. Am Donnerstag vor zehn Jahren hatte ein 19-Jähriger am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 14 Menschen erschossen.

Das elektronische Waffenregister soll beim Bundesverwaltungsamt in Köln angesiedelt sein und die Daten aus den fast 600 dezentralen Waffenbehörden zusammenführen.

Es soll damit möglich werden, erlaubnispflichtige Schusswaffen künftig konkreten Personen zuordnen zu können. Mit dem Waffenregister wird auch eine Forderung der EU umgesetzt.