‹Candy Crush›

Der österreichische Kanzler starrt auf sein Handy – dann kommt diese unbezahlbare Frage

Sebastian Kurz: Auch der österreichische Kanzler kann nicht ohne sein Handy.

Sebastian Kurz: Auch der österreichische Kanzler kann nicht ohne sein Handy.

Da wäre er wohl am liebsten im Erdboden verschwunden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde am Mittwoch im Nationalrat dafür gerügt, dass er ins Handy starrte und nicht dem Redner zuhörte. Dem Kanzler war der Vorfall sichtlich unangenehm.

Debattiert wurde im österreichischen Nationalrat über die EU-Ratspräsidentschaft. Deshalb sass Bundeskanzler Kurz von der ÖVP auf der Regierungsbank. Allerdings schien es den 32-Jährigen nicht wirklich zu interessieren, was der Parlamentarier Jörg Leichtfried von der SPÖ zu sagen hatte.

Dieser störte sich am öffentlich zur Schau gestellten Desinteresse derart, dass er den Kanzler zur Rede stellte. «Ist das ‹Candy Crush›?», fragte Leichtfried trocken wie die Wäsche im Tumbler.

Kurz' Antwort ist im Videomitschnitt leider nicht zu hören. Leichtfried gab jedenfalls nicht locker und legte nach: «Ich bin ausserordentlich entspannt, aber es wäre vielleicht höflich, wenn Sie nicht ‹Candy Crush› spielen täten.»

Kurz reagierte mit einem Lächeln. Doch seine Gesichtsfarbe verriet deutlich: Dieser Rüffel hat gesessen. (cma)

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