Anlass war der 20. Jahrestag des "Million Man March", eine der grössten Kundgebungen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, bei der die Schwarzen in den USA aufgerufen wurden, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Damals nahmen hunderttausende Menschen teil.

Einer der Organisatoren der Grosskundgebung vom Samstag sowie der vor 20 Jahren, Louis Farrakhan, verurteilte den anhaltenden Rassismus in den USA. Der Gründer der muslimischen Schwarzen-Bewegung Nation of Islam erinnerte ebenso wie andere Redner an die zahlreichen Fälle von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den vergangenen Monaten erschüttert hatten.

"Irgendwann müssen wir sagen: Genug ist genug", sagte Farrakhan. Er sei bereit, alles zu tun, um einen Wandel herbeizuführen.