Es sei Teil einer Lösegeldsumme von über fünf Millionen Dollar gewesen, die afghanische Regierungsvertreter 2010 im Austausch gegen einen entführten afghanischen Diplomaten an Al-Kaida gezahlt hätten, berichtete die "New York Times". Die restlichen vier Millionen Dollar hätten Pakistan, der Iran und Golfstaaten beigesteuert.

Al-Kaida-Chef Osama bin Laden habe zunächst befürchtet, dass es sich um eine Falle handeln und das CIA-Geld etwa markiert sein könnte, berichtete das Blatt weiter. Das sei aber nicht der Fall gewesen.

Der Al-Kaida-Funktionär, der Bin Laden über das Lösegeld informierte, habe in einem Schreiben an ihn angekündigt, dass das Geld unter anderem zum Kauf von Waffen genutzt werde.

Der Vorgang sei im Rahmen eines Al-Kaida-Prozesses in den USA in diesem Monat ans Licht gekommen. Die Beweise stammten aus der US-Operation im pakistanischen Abottabad im Mai 2011, bei der Bin Laden getötet worden war.