Demnach suchten die Kriminellen in Stellenanzeigen nach Rezeptionistinnen und Hostessen. Als die Frauen dann zu einem angeblichen Einstellungsgespräch kamen, wurden ihnen die Ausweispapiere weggenommen und der Chef der Bande vergewaltigte die Opfer. Mit Videoaufzeichnungen der Taten wurden die Frauen dem Bericht zufolge dann erpresst und zur Prostitution gezwungen.

Bevor die Bande die Frauen an Saunaclubs, Bars und Massagesalons vermietete, mussten sie der Zeitung zufolge bei dem Chef des Zuhälterrings eine "Ausbildung" absolvieren, die mit einem "Prostituierten-Examen" endete.

Ersten Ermittlungen zufolge häufte die Bande durch ihre Machenschaften mehr als eine halbe Million Yuan (rund 74'000 Franken) an. In der Volksrepublik ist Prostitution offiziell verboten - im Alltag aber weit verbreitet.