Dies berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montagabend. Die Mission "Chang'e 3" ist wie die beiden ersten chinesischen Mondmissionen 2007 und 2010 nach einer chinesischen Mondgöttin benannt. Langfristig plant China auch eine bemannte Mission.

China hatte 1990 mit seinem Programm zur bemannten Raumfahrt begonnen. Die Führung in Peking will damit den Beweis erbringen, dass das Land auch technisch in den Kreis der Supermächte aufgestiegen ist.

2003 gelang es der Volksrepublik als weltweit dritter Nation nach den USA und der früheren Sowjetunion, einen Menschen ins All zu schicken. Fünf Jahre später folgte der erste Weltraumspaziergang. Bis zum Jahr 2020 plant die Volksrepublik zudem den Aufbau einer eigenen Raumstation.