Angesichts des Fundes habe die EU die Sorge, dass Syrien noch immer über Chemiewaffen oder Bestandteile zu ihrer Herstellung verfügen könne, hiess es in einem am Freitag auf der Website der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) veröffentlichten Bericht.

Syriens Staatschef Baschar al-Assad hatte im Oktober 2013 der Vernichtung sämtlicher chemischer Kampfstoffe unter Aufsicht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen zugestimmt, nachdem die USA wegen eines Giftgasangriffs mit bis zu 1400 Toten nahe der Hauptstadt Damaskus mit einem Militärangriff gedroht hatten.

Die ausgelieferten Giftgasbestände - insgesamt 1300 Tonnen - wurden auf hoher See im Mittelmeer unschädlich gemacht.