In Burma ansässige ausländische Diplomaten und Mitarbeiter von UNO-Organisationen dürften die Wahl aber beobachten. Da die Diplomaten «Repräsentanten ihrer Länder» seien, sei es «nicht notwendig, anderen Ländern zu erlauben, separat zu beobachten», sagte Soe vor Diplomaten und Journalisten in Naypyidaw.

Das Einreiseverbot von Journalisten aus dem Ausland begründete der Vorsitzende der Wahlkommission damit, dass ausländische Nachrichtenagenturen bereits Mitarbeiter im Land hätten. Am 7. November soll die ersten Parlamentswahl in dem südostasiatischen Land seit zwei Jahrzehnten stattfinden.

Sie wird vom Ausland als «Farce» kritisiert, weil die unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi nicht kandidieren darf. Da ihre Partei den Urnengang boykottieren wollte, wurde diese von der Junta aufgelöst. Die Opposition ist uneins: Die einen fordern einen Wahlboykott, die anderen wollen antreten. (sda/mik)