Atomkatastrophe

Brennstoff-Räumung in AKW von Fukushima verzögert sich um Jahre

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima in Japan im Jahr 2011 hat die japanische Regierung am Freitag zahlreiche Verzögerungen bei der Räumung von Brennstoff bekanntgegeben. (Archivbild)

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima in Japan im Jahr 2011 hat die japanische Regierung am Freitag zahlreiche Verzögerungen bei der Räumung von Brennstoff bekanntgegeben. (Archivbild)

Die Räumung von Brennstoff aus zwei Reaktoren des Unglücks-AKW Fukushima wird sich um Jahre verzögern. Das geht aus Angaben der japanischen Regierung von Freitag hervor.

Der Vorgang solle für Reaktor Nummer 1 nun etwa im Zeitraum 2027 bis 2028 beginnen. Für Reaktor 2 sind die Jahre 2024 bis 2026 vorgesehen.

Bisher hatte die Regierung für beide Bereiche 2023 als Startdatum angestrebt. Weiterhin solle die Räumung des kompletten Brennstoffes aus allen sechs Reaktoren bis etwa 2031 abgeschlossen sein, hiess es.

Die Aufräumarbeiten nach dem Unglück von 2011 dürften nach offiziellen Schätzungen 30 bis 40 Jahre in Anspruch nehmen.

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