Es ist ein drei Minuten langer Zusammenschnitt des Schreckens. Das Metropolitan Police Department hat ein Video aus Material der Bodycams veröffentlicht, die die Polizisten während des Einsatzes beim Attentat in Las Vegas am Körper getragen haben. In der Nacht auf Montag hat Attentäter Stephen Paddock  59 Menschen und schliesslich sich selbst getötet. Rund 500 Personen sind verletzt worden.

Mehr als 67 sogenannte Bodycams waren laut der LA Times in jener Nacht im Einsatz. Sie haben den Schrecken in Las Vegas aus einem ganz anderne Blickwinkel aufgezeichnet. Dabei ist weder Blut noch Tod zu sehen, manchmal fast gar nichts – verstörend sind die Szenen trotzdem. Nicht zuletzt wegen des Tons: Die Schüsse sind deutlich zu hören, die Rufe und Anweisungen der Polizisten und auch die Panik der Menschen.

Die Polizeibehörde von Las Vegas veröffentlichte einen Bruchteil des aufgezeichneten Videomaterials. Opfer sind darin absichtlich keine zu sehen. Dafür wird umso mehr klar, in welcher Situation sich die Einsatzkräfte befunden haben. «Geht in Deckung! Bleibt unten!», hört man diese immer wieder rufen. «Mandalay Bay, die Schüsse kommen aus dem Fenster», hört man zudem einen Cop sagen.

Zimmer 32-125

Das Mandalay Bay ist das Hotel, von dem aus Attentäter Stephen Paddock die Schüsse auf das Publikum eines Country-Festivals abgegeben hat. Im Zimmer im 32. Stock haben die Ermittler unter anderem 23 Schusswaffen gefunden.

Im Netz aufgetaucht ist auch ein Video, dass das Zimmer des Attentäters zeigen soll:

Jeff Bridges und seine Frau haben in Zimmer 135 im 32. Stock des Mandalay Bay übernachtet.

 

Gefilmt haben soll Jeff Bridges aus Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Er und seine Frau hätten vor einem Jahr im Mandalay Bay übernachtetet und zwar «exakt im selben Zimmer im 32. Stock, Zimmer 32-135.»