Nigeria

Bewaffnete Räuber töten mindestens 20 Menschen im Norden Nigerias

Bewaffnete Räuber haben nach nigerianischen Behördenangaben mindestens 20 Menschen im Nordwesten des Landes getötet. Eine Gruppe von «Banditen» habe das Dorf Kaboro angegriffen, 20 Bewohner erschossen und zwei weitere verletzt, sagte ein Regierungssprecher.

Die Angreifer hätten auch den Dorfältesten getötet, nachdem dieser versucht habe, ihnen Einhalt zu gebieten, sagte der Sprecher des Bundesstaates Zamfara der Nachrichtenagentur AFP. Anschliessend seien die Räuber von Haus zu Haus gezogen, um Bargeld und andere Wertgegenstände zu erbeuten.

Einen Hinweis auf eine mögliche Verwicklung der Extremistengruppe Boko Haram gab es zunächst nicht. Boko Haram kämpft für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias.

Die Gruppe wird für zahlreiche blutige Anschläge auf Behörden, Polizei und Kirchen verantwortlich gemacht. Zamfara wird aber vor allem von Gewalt zwischen Kriminellen und Bürgerwehren erschüttert.

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