Eine Autobombe hat am Mittwoch im Osten der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 34 Menschen getötet. Bei dem Anschlag auf einen belebten Markt im vor allem von Schiiten bewohnten Stadtteil Sadr City wurden laut Polizei zudem mindestens 54 Menschen verletzt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich in einer Online-Botschaft zu der Tat. Demnach waren die auf dem Markt versammelten Schiiten das Ziel des Attentats gewesen.

Der Stadtteil Sadr City in Bagdad, wo der Bombenanschlag verübt wurde

In der Vergangenheit hatte sich der IS bereits regelmässig zu Anschlägen in Bagdad und anderen Städten bekannt. Bevorzugtes Ziel sind dabei Schiiten. Erst Anfang Mai waren bei mehreren Anschlägen innerhalb eines Tages mindestens 25 Menschen in der irakischen Hauptstadt gestorben.

Die Dschihadisten kontrollieren auch nach Geländeverlusten immer noch grosse Teile im Westen und Norden des Landes.