Brand

Atomforschungszentrum Los Alamos ist nicht mehr durch Feuer gefährdet

Die Bewohner kehren in ihre Häuser in Los Alamos zurück

Die Bewohner kehren in ihre Häuser in Los Alamos zurück

Das wegen schwerer Buschbrände geschlossene Atomforschungszentrum Los Alamos in den USA soll am Mittwoch wieder seinen Betrieb aufnehmen. Die Anlage sei nicht mehr gefährdet, teilte das Nationallabor von Los Alamos (LANL) am Sonntag mit.

Die im US-Bundesstaat New Mexico gelegene Forschungseinrichtung, in der während des Zweiten Weltkriegs die Atombombe entwickelt wurde, war am 27. Juni geschlossen worden, nachdem in der Nähe ein schwerer Buschbrand ausgebrochen war. Auf dem Gelände werden radioaktive Stoffe und Atommüll gelagert.

Bereits am Dienstag würden die ranghöchsten Mitarbeiter sowie die für den Betrieb nötigen Abteilungen ihre Arbeit wieder aufnehmen, erklärte das Zentrum weiter.

Evakuierung aufgehoben

Das Labor sei "offenbar den schweren Schäden entkommen, die das Feuer in Las Conchas hätte anrichten können", sagte LANL-Chef Charles McMillan in einer Nachricht an die Mitarbeiter.

Laut den Verantwortlichen des Labors drangen einmal Flammen bis auf das Gelände vor, richteten aber keinen Schaden an. Die örtlichen Behörden hoben die Evakuierungsanweisung für die Stadt Los Alamos auf, wo fast die Hälfte der Labor-Mitarbeiter leben.

Mehr als 10'000 Menschen waren vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden. Bis Sonntag vernichtete das Feuer - das grösste, das New Mexico je erlebt hat - 490 Quadratkilometer Buschland und zerstörte rund 100 Häuser.

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