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Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr politischer Weg – als 19-Jährige trat sie in die CDU ein

Annegret Kramp-Karrenbauer verteilt Kusshände nach ihrer Wahl zur Nachfolgerin von Angela Merkel als Parteivorsitzende im Dezember 2018.

Annegret Kramp-Karrenbauer verteilt Kusshände nach ihrer Wahl zur Nachfolgerin von Angela Merkel als Parteivorsitzende im Dezember 2018.

Annegret Kramp-Karrenbauer (57) hat ihren politischen Weg als junge Frau im Stadtrat ihres saarländischen Heimatortes Püttlingen begonnen. Als 19-Jährige war sie in die CDU eingetreten.

Ihrer Landespartei diente sie in den 1990er Jahren als Grundsatz- und Planungsreferentin. Nach einem kurzen Intermezzo im Bundestag gewann sie 1999 ein Mandat im Saar-Landtag.

Im Jahr 2000 wurde Kramp-Karrenbauer als deutschlandweit erste Innenministerin in das Landeskabinett berufen. Es folgten weitere Ministerposten, 2011 wurde sie erste Ministerpräsidentin des kleinsten Flächenstaates der Republik.

Auch in der CDU machte «AKK», wie sie inzwischen weithin genannt wurde, Karriere. 2010 wurde sie ins Präsidium der Partei gewählt, 2011 übernahm sie den Landesvorsitz und wurde Mitglied im Bundesvorstand. Hier gründet sich das enge Vertrauensverhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.

AKK löste Merkel ab

Im März 2017 gewann die zierliche Frau die Landtagswahl im Saarland haushoch für die CDU. Im Februar 2018 wechselte sie nach Berlin, zunächst als CDU-Generalsekretärin. Als Merkel den Parteivorsitz aufgab, setzte sich «AKK» auf einem Bundesparteitag gegen den Konkurrenten Friedrich Merz als Nachfolgerin durch.

Im Juli 2019 folgte Kramp-Karrenbauer ihrer Parteifreundin Ursula von der Leyen im Verteidigungsministerium nach, obwohl sie zuvor immer wieder betont hatte, sie wolle sich auf den Parteivorsitz konzentrieren.

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