Möglicherweise könne Mood schon am Wochenende nach Syrien reisen, sagten die Diplomaten. Der Norweger hatte am Dienstag an der Sitzung des UNO-Sicherheitsrats teilgenommen, zu der Annan per Videoübertragung zugeschaltet wurde.

In einem Interview hatte Mood zuletzt einen "Abgrund von Misstrauen und Gewalt" zwischen Regierung und Opposition in Syrien beklagt. Die UNO-Diplomaten sagten zudem, bislang hätten die Mitgliedsstaaten nur etwa 100 Beobachter benannt.

"Die schnelle Stationierung der UNO-Beobachtermission ist entscheidend", sagte Annan am späten Dienstag. Es sei notwendig, dass es in Syrien vor Ort "Augen und Ohren" gebe.

Die Beobachter müssten sich frei bewegen können. Derzeit ist ein Voraustrupp von 15 UNO-Vertretern in Syrien, um die Einhaltung der offiziell am 12. April in Kraft getretenen Waffenruhe zu überwachen.