Waffenhandel

Angélique Kidjo: Waffenhandel nach Afrika muss unbunden werden

Angelique Kidjo kritisiert den Waffenhandel (Archiv)

Angelique Kidjo kritisiert den Waffenhandel (Archiv)

Sängerin Angélique Kidjo bezeichnet die prekäre Sicherheitslage in Afrika als eines der drängendsten Probleme ihrer Heimat. Unicef-Botschafterin rief in Addis Abeba dazu auf, den Waffenhandel nach Afrika endlich zu unterbinden.

Die internationalen Lieferung von Waffen an afrikanische Rebellen gefährde die Stabilität in ganz Westafrika, sagte die 53-jährige Grammy-Gewinnerin aus Benin am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

"Reiche Länder, die Waffen produzieren und sie nach Afrika verkaufen, ohne weiter zu kontrollieren, was mit ihnen geschieht, müssen mit Namen genannt werden." Einige seien Mitglieder des Weltsicherheitsrates.

Sie selbst habe seit dem Einmarsch von Islamisten nach Nord-Mali keine Informationen mehr zum Verbleib von 60 Schülerinnen, die sie mit ihrer Stiftung "Batonga" in der Stadt Kidal unterstützt habe.

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