Dabei wurden in zehn EU-Staaten zwischen 2006 und 2010 die Ursachen von Verkehrsunfällen mit Toten oder Schwerverletzten untersucht. Bei 24,4 Prozent der Verletzten und 31,7 Prozent der Getöteten war demnach Alkohol im Spiel. Die meisten Toten gab es in Portugal, die meisten Verletzten in Belgien.

Die gesamte Studie mit dem Titel "Fahren unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol und Medikamenten" (DRUID) beruht auf Untersuchungen in 13 EU-Ländern zwischen 2006 und 2011. Etwa 50'000 Fahrer wurden dabei stichprobenartig auf 25 psychoaktive Substanzen getestet, darunter Alkohol, Arzneimittel und illegale Drogen.

Bei rund 3,5 Prozent der Fahrer wurde Alkohol im Blut festgestellt, bei 1,9 Prozent illegale Drogen und bei 1,4 Prozent Medikamente. Bei den Automobilisten unter dem Einfluss von illegalen Drogen wurde am häufigsten Cannabis gefunden, gefolgt von Kokain und Amphetaminen.

EMCDDA-Direktor Wolfgang Götz sagte, das DRUID-Projekt gebe den politisch Verantwortlichen Hinweise zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.