Es wird erwartet, dass die AU-Mitglieder während der einwöchigen Konferenz neue landwirtschaftliche Vereinbarungen treffen werden. In dem afrikanischen Landwirtschaftsprogramm CAADP unterstützen sich die 54 Länder bereits heute gegenseitig dabei, Strategien und dazugehörige Investitionspläne zu entwickeln.

Gleichzeitig droht trotz aller Bemühungen in mehreren Konfliktstaaten erneut eine Hungersnot, darunter vor allem in Somalia, im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik. Aber auch die Nachbarländer, wie Äthiopien und Kamerun, haben bereits Probleme, mit dem nicht enden wollenden Flüchtlingsstrom zurechtzukommen.

"Alle genannten Krisenherde zeichnet aus, dass Krieg und Gewalt ihr Hauptgrund sind. Für die AU und ihre Partner im Norden muss es deshalb eine Toppriorität sein, mehr Ressourcen und mehr Bereitschaft aufzubringen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und wirksam einzudämmen", sagte der Chef des Berliner Büros des Welternährungsprogramms, Ralf Südhoff, im Vorfeld des Treffens der Nachrichtenagentur dpa.