Dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des in Kabul ansässigen Netzwerkes zufolge werden Aktionen, von denen es heisst, sie fänden unter Führung der afghanischen Streitkräfte statt, in Wahrheit weiter von ausländischen Truppen geführt.

"Der Wille der ISAF, die Dinge so positiv wie möglich darzustellen, war zu erwarten. Jedoch driften diese Darstellungen manchmal in Propaganda, Halbwahrheiten und fallweise in Vertuschung ab", erklärte die britische Autorin des Berichts, Kate Clark.

Bis 2014 wollen die ISAF-Truppensteller alle Kampfeinheiten aus Afghanistan abziehen.