Zugentgleisung

15 Verletzte bei Intercity-Entgleisung im Rheintal

Ein Polizist geht neben dem entgleisten Intercity-Zug der Deutschen Bahn, der im Gleisbett steht

Ein Polizist geht neben dem entgleisten Intercity-Zug der Deutschen Bahn, der im Gleisbett steht

Wegen eines Erdrutsches bei starkem Regen ist am Sonntag auf der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Mainz und Koblenz ein Intercity-Zug der Deutschen Bahn entgleist. Der Lokführer und 14 weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei erlitt der Lokführer einen Beinbruch und weitere schwere Verletzungen. Der Zug war demnach mit mehr als 800 Passagieren besetzt. Die anderen Verletzten, darunter vier Zugbegleiter, hätten Prellungen, Schürfwunden oder einen Schock erlitten, teilte die deutsche Bundespolizei mit.

Dem Polizeisprecher zufolge hatte offenbar starker Regen grosse Mengen an Geröll in das Gleisbett gespült. Bei dem Unglück um 14.15 Uhr in Höhe des rheinland-pfälzischen Sankt Goar sprangen demnach die Lok des Intercity und vier weitere Wagen aus den Schienen.

Der Zug stürzte aber nicht um. Der Intercity-Zug von Koblenz und Mainz nach Stuttgart unterwegs, als der Unfall geschah. Die Fahrgäste wurden mit Hilfe einer Leiter von eine tiefer gelegenen Strasse aus den Waggons evakuiert. Auch Helikopter waren im Einsatz.

Die Bahn sperrte darauf die Bahnstrecke auf dem linken Ufer des Rheins, der Zugverkehr wurde über die rechte Rheinseite umgeleitet.

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