Jugendgewalt

13-jähriger Neuseeländer gesteht tödlichen Schuss auf Elfjährigen

Ein 13 Jahre alter Junge aus Neuseeland hat vor Gericht gestanden, einen elfjährigen Freund erschossen zu haben. Der Junge bekannte sich am Dienstag des Totschlags für schuldig.

Wie die "Waikato Times" berichtete, war er zum Tatzeitpunkt zwölf Jahre alt, als er im Juli 2009 seinen Freund nach einem Streit mit einem halbautomatischen Gewehr erschoss.

Demnach waren die beiden Jungen auf der Nordinsel zum Jagen. Im Streit habe der Ältere seinen Freund mit der Waffe geschubst und dabei erschossen, als dieser gerade gehen wollte.

Ursprünglich hatte die Polizei den Schützen wegen Mordes belangen wollen, wie die Zeitung berichtete. Es sei aber nicht auszuschliessen, dass das Gewehr versehentlich losging.

Der Vater des Angeklagten bekannte sich ebenfalls für schuldig. Ihm wurde vorgeworfen, er habe die Verwicklung seines Sohnes in den Tod des Jungen vertuschen wollen. Das Gericht in Gisborne will das Strafmass für beide am 7. Dezember verkünden.

Der bislang jüngste, in Neuseeland wegen Totschlags verurteilte Angeklagte war zwölf Jahre alt. Er hatte gestanden, 2001 einen Pizzalieferanten erstochen zu haben.

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