Eishockey

EHC Aarau geht mit Zuversicht in die Masterround

Attila Blatter vom EHC Aarau darf auch in der Masterround wieder gegen den Keeper des EHC Burgdorf stürmen.

Attila Blatter vom EHC Aarau darf auch in der Masterround wieder gegen den Keeper des EHC Burgdorf stürmen.

Der EHC Aarau bestreitet heute das erste Spiel der Masterround gegen Zuchwil Regio. Die Aarauer starten mit Selbstvertrauen in die Spiele.

Nach einer starken Qualifikation, die der EHC Aarau auf Platz drei der ersten Liga abgeschlossen hat, beginnt heute Abend die Masterround, in welcher die fünf besten Teams der Vorrunde um die vorderen Plätze kämpfen. Denn nur die ersten vier geniessen in der ersten Playoff-Runde den Heimvorteil. Das ist auch das Minimalziel für Aarau.

Kein Druck

Die Konkurrenz ist stark, aber dennoch stehen die Aarauer nicht gross unter Druck. «Wir haben in dieser Saison gegen fast alle Teams Punkte geholt, so wollen wir den dritten Platz behalten», erklärt Attila Blatter, der Dienstälteste beim EHC Aarau. «In der Qualifikation spielten wir defensiv viel stabiler als letzte Saison und konnten zusätzlich auf einen sehr starken Torhüter zählen.» Darum schaut man optimistisch und mit grosser Freude auf das erste Spiel gegen Zuchwil.

Auch wegen des Angstgegners, des EHC Wiki-Münsingen, macht man sich keine Sorgen, obwohl es in der Qualifikation zwei Niederlagen absetzte. «Wir sind nicht schwächer als Wiki und manchmal hatten sie auch ein wenig Glück. Aber je länger ihre Serie geht, desto grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass diese reisst», meint Blatter schmunzelnd. Vielleicht steht ja in diesem Jahr das Glück auf Aarauer Seite.

Schwieriges Programm

Neben den Partien gegen Zuchwil und Wiki müssen die Aarauer zusätzlich gegen den EHC Burgdorf, den Tabellenführer nach der Quali und den SC Lyss antreten. Vor allem gegen Lyss rechnet sich Aarau viel aus, hat man doch diese Saison den Fünftplatzierten zweimal besiegen können.

Ein guter Start in die Masterround ist wichtig, vor allem um den Anschluss an die Spitze zu halten. Auch da die beiden besser klassierten Teams, Burgdorf und Zuchwil, ihre ersten Partien der Masterround vom Samstag gewinnen konnten. Ein Sieg gegen die zweitplatzierten Zuchwiler muss her, wenn die Aarauer mehr als den dritten Platz erreichen wollen.

Keine Nervosität

Obwohl Aarau ein recht junges Kader hat, herrscht keine grosse Nervosität. Da die meisten Spieler schon einige Saisons in der ersten Liga spielen und nur wenige neu dazugekommen sind, ist die Zuversicht gross. Auch wenn das Programm alles andere als einfach ist. Man spielt innerhalb eines Monats acht Spiele gegen vier der stärksten Teams. «Wir haben in dieser Saison genug Selbstvertrauen getankt.

Auch wenn man in der Masterround nach Niederlagen keinen Aufbaugegner mehr hat: Jeder Gegner ist für uns schlagbar!», äussert sich Blatter. So will der EHC Aarau auch in den Playoffs für Furore sorgen. Das Minimalziel ist dort, eine Runde weiter ins Halbfinale zu kommen. Doch fügt Blatter lächelnd an: «Wenn man in den Playoffs steht, möchte man doch nur eines: Das allerletzte Spiel der Saison gewinnen!»

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