Leibstadt
Zu schnell unterwegs: Sechs Autofahrer müssen Ausweise auf der Stelle abgeben

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle bei Leibstadt sind am Freitag sechs Verkehrsteilnehmer so schnell gefahren, dass ihnen die Kantonspolizei Aargau den Führerausweis auf der Stelle abnahm.

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Auf der Ausserortsstrecke sind 80 km/h erlaubt: Am schnellsten fuhr ein Deutscher mit 128 km/h. (Symbolbild)

Auf der Ausserortsstrecke sind 80 km/h erlaubt: Am schnellsten fuhr ein Deutscher mit 128 km/h. (Symbolbild)

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Die Kantonspolizei führte die Geschwindigkeitskontrolle auf der Ausserortsstrecke mit einem Lasermessgerät durch - es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Mit 128 km/h am schnellsten fuhr ein 40-jähriger Detuscher aus dem grenznahen Baden-Württemberg. Die Polizei stoppte und verzeigte ihn, wie es in einem Communiqué heisst. Danach aberkannte sie ihm den ausländischen Führerausweis auf der Stelle.

Gleich erging es fünf weiteren Verkehrsteilnehmern (darunter ein Motorradfahrer), die mit ihrem Fahrzeug mit Geschwindigkeiten von 120 bis 124 km/h viel zu schnell unterwegs waren.

Strassenverkehrsamt entscheidet

Weiterfahren durften drei weitere Verkehrsteilnehmer, die je mit 116 km/h gemessen worden war. Über einen allfälligen Ausweisentzug wird das Strassenverkehrsamt später entscheiden.

Bei ihren regelmässig durchgeführten Lasermessungen richtet die Kantonspolizei Aargau ihren Fokus ausschliesslich auf jene Auto- und Motorradfahrer, die so schnell fahren, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung als grobes Verkehrsdelikt gilt. Ihnen droht neben empfindlichen strafrechtlichen Folgen der Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt.

Liegt die strafbare Überschreitung ausserorts bei mehr als 35 km/h, nimmt die Kantonspolizei den Führerausweis als Sofortmassnahme auf der Stelle ab.

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