Was es mit der neuen Bank auf sich hat

Jugendliche haben nach dem Upcyclingprinzip eine einzigartige Sitzbank gebaut.

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Wieso alte Skateboards wegwerfen, wenn man daraus eine Sitzbank bauen kann?

Wieso alte Skateboards wegwerfen, wenn man daraus eine Sitzbank bauen kann?

Bild: zvg

Bergdietikon hat eine neue, bunte Sitzbank, die in ihrer Bauart ihresgleichen sucht. Gebaut wurde sie von den Jungs der «Bad Boys», des Bergdietiker Bubentreffs. Sie montierten alte Skateboards auf einen Unterbau, der an eine Halfpipe erinnert. «Upcyclen statt wegwerfen» war ein wichtiger Gedanke hinter diesem Projekt. Zudem sollte die fertige Bank, in der viel jugendliche Kreativität steckt, «bequem für alle Altersstufen» sein. Entsprechend verfügt die Bank denn auch über eine Rückenlehne. Die Jugendlichen waren überzeugt, dass es das braucht, damit auch Seniorinnen und Senioren Freude an der Bank haben.

Damit nicht genug: Die Sitzbank ist auch eine Gewinnerbank, wie die Katholische Kirche Bergdietikon kürzlich mitteilte. Denn das Bankprojekt war Teil eines Wettbewerbs. In diesem überzeugte die bunte Bergdietiker Bank die Fachjury der Landeskirche sowohl mit der Idee als auch mit der Ausführung. Punktgleich mit einer Bank aus Döttingen belegte die Bank des Bergdietiker Bubentreffs Bad Boys den ersten Platz. Wie die Katholische Kirche Bergdietikon in ihrer Mitteilung weiter schreibt, hätten bereits einen Tag nach der Fertigstellung der Bank die ersten Gottesdienstbesucher auf der Bank Platz genommen und sich angeregten Gesprächen gewidmet. Zudem hätten Kindergartenkinder, die den Kräutergarten besuchten, die Bank als Klettermöglichkeit entdeckt. So hat Bergdietikon nun eine neue Bank, an der alle Generationen ihre Freude haben. (liz)