Einweihung
Warum das neue Gemeindehaus von Tegerfelden Balkone hat

Die neuen Räume im alten Schulhaus und das neue Gemeindehaus am Staltig wurden feierlich eingeweiht. Im neu erstellten Anbau am bestehenden Feuerwehrgebäude befinden sich Schalter und Büros der Verwaltung sowie die Behördenräume.

Peter Jacobi
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Musikalisch und gesanglich umrahmen die Schülerinnen und Schüler die Einweihungsfeier ihrer Schule
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Moderne Schule in alten Mauern
Mit «Tegerfelden, yeah yeah» eröffnen die Schülerinnen und Schüler die Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten
Im Kommissionszimmer des neuen Gemeindehauses werden die alten Dokumente genau studiert
Die Bevölkerung von Tegerfelden interessiert sich, wofür das Geld investiert wurde im neuen Gemeindehaus Staltig
Gemeindeammann Peter Hauenstein, Gemeinderat Lukas Baumgartner, Architekt René Deppeler
Gemeindehaus Tegerfelden
Das ist einer der neugeschaffenen Schulräume
Die Zweitklässler waren für die Besucherführung verantwortlich

Musikalisch und gesanglich umrahmen die Schülerinnen und Schüler die Einweihungsfeier ihrer Schule

Peter Jacobi

Die Inschrift über dem Haupteingang «Schul. & Gemeindehaus Degerfelden 1882» stimmt nicht mehr. Nicht weil Tegerfelden mit D geschrieben ist, sondern weil das altehrwürdige, jetzt umgebaute Gebäude seit Schuljahrbeginn nur noch für die Schule da ist.

Ausgezogen ist die Gemeindeverwaltung mit ihren Abteilungen. Seit Ende August wird Tegerfelden vom Gemeindehaus Staltig aus, das östlich der Hochbrücke liegt, «regiert». Im neu erstellten Anbau am bestehenden Feuerwehrgebäude befinden sich Schalter und Büros der Verwaltung sowie die Behördenräume.

«Mit einem fröhlichen Lied eröffneten die Kinder den offiziellen Teil der Einweihungsfeier auf dem Schulareal. Tegerfeldens Gemeindeammann Peter Hauenstein erklärte in seiner Begrüssung, dass der Strukturwechsel in der Primarschule mehr Klassenräume benötigte. Lukas Baumgartner, Gemeinderat, orientierte über die vier bisherigen Bauetappen.

Gearbeitet wurde stets während der Ferien, um den Unterricht nicht zu stören. Geschaffen wurden unter anderem Räume für Logopädie, Heilpädagogik, Musik und Schulleitung. In einer fünften Etappe werden noch Lehrerzimmer und Bibliothek entstehen. Die Zweitklässler waren für die Besucherführung verantwortlich. Und so hiess es dann auf dem Hinweisplakat eben: «Hier entstet bald Lererzimmer.»

Ammann amtet im ersten Stock

Architekt René Deppeler stellte das Raumprogramm des neuen Gemeindehauses Staltig vor. Erdgeschossig kommt man in die Kanzlei und die Finanzverwaltung. Im ersten Stock hat der Gemeindeammann sein Büro, weiter befindet sich da das grosse Sitzungszimmer des Gemeinderates. Das ganze Gebäude ist mit einem Lift erschlossen. Grossen Wert wurde auf die Isolation gelegt, führte Deppeler aus. Und er erklärte den interessierten Tegerfeldern, warum das öffentliche Gebäude Balkone hat: «Falls es zu einem Zusammenschluss der Surbtaler Gemeinden kommt und es das Tegerfelder Gemeindehaus nicht mehr braucht, können wir jederzeit Wohnungen daraus machen», sagt der Architekt.

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