Waldshut
«Waldshut-Tiengen»: Die Rheinfähre sitzt auf dem Trockenen

Die Fähre «Waldshut-Tiengen» sitzt seit Montag auf dem Trockenen. Das Fährschiff wird im Trockendock einem Sicherheitscheck unterzogen. Das Schiff bekommt während seines Landgangs auch einen neuen Anstrich.

Manfred Herbst
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Zum Luftschiff geworden: Das Rheinschiff schwebt an den Auslegern der Autokrane ins improvisierte Trockendock auf dem Schwimmbadparkplatz in der Schmittenau. Manfred Herbst

Zum Luftschiff geworden: Das Rheinschiff schwebt an den Auslegern der Autokrane ins improvisierte Trockendock auf dem Schwimmbadparkplatz in der Schmittenau. Manfred Herbst

Wenn die Schiffsuntersuchungskommission Antriebsschrauben und Steuerruder, die Dicke der Schiffswände und die Antriebswellen sowie etliche Punkte mehr überprüft und für gut befunden hat, kommt das Fahrgastschiff der Stadtwerke am 28. März wieder zurück in sein gewohntes Element und nimmt tags darauf seinen Fähr- und Rundfahrtdienst auf dem Rhein auf.

Optik wird aufgefrischt

Nicht nur Sicherheit und Technik werden bei der Überprüfung unter die Lupe genommen und wo notig auf Vordermann gebracht, sondern auch die Optik. Das Schiff bekommt während seines Landgangs auch einen neuen Anstrich oberhalb und unterhalb der Wasserlinie.

Die «Waldshut-Tiengen»

Baujahr: 1997
Schiffstaufe 31. Januar 1998,
danach Inbetriebnahme
Leergewicht: rund 62 Tonnen
Motorisierung: Zwei Dieselmotoren mit je 125 PS
Passagierplätze: 110
Anlegestellen: Waldshut Rheinweg, Full, Rhein-Camping, Ko-
blenz, Felsenau, Leibstadt. (AZ)

Am Montag mussten zwei Dutzend Männer und zwei starke Autokrane Muskeln, Grips und PS spielen lassen – das Schiff wurde beim Schwimmbad in der Schmittenau aus dem Wasser gehoben und auf einen Unterbau aus Holz und Stahlträgern gesetzt.

Die beiden Kranausleger zogen grosse Schlaufen unter den Schiffskörper. Nachdem zwei Taucher den korrekten Sitz der Schlaufen überprüft hatten, ging alles sehr schnell: Innerhalb von Minuten hoben die Kräne das Schiff aus dem Rhein.

Akkurat richteten es die beiden Kranführer quer zum Fluss aus und setzten es auf den auf dem Schwimmbadparkplatz vorbereiteten Unterbau.

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