Wahlen 2021
Klingnau und Fisibach: Wer zum zweiten Wahlgang nochmals antritt

In Klingnau kommt es zu einem zweiten Wahlgang, in Fisibach und Lengnau könnten stille Wahlen entscheiden. Im Surbtaler Dorf läuft die Anmeldefrist erst nächste Woche ab.

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Uwe Schewe erzielte im ersten Wahlgang 328 Stimmen, Elvira Mrose lat mit 426 Stimmen leicht vorne.

Uwe Schewe erzielte im ersten Wahlgang 328 Stimmen, Elvira Mrose lat mit 426 Stimmen leicht vorne.

zvg

Nun ist es offiziell: In Klingnau kommt es am 28. November auch im zweiten Wahlgang zu einer Kampfwahl. Die amtierende Frau Vizeammann Elvira Mrose (FDP) und der neu gewählte Stadtrat Uwe Schewe (SVP) treten beide nochmals an, wie die Stadtkanzlei mitteilt.

Mit nur gerade dreizehn Stimmen Vorsprung auf den amtierenden Stadtrat Patrick Güntert (parteilos) schaffte Schulpfleger Uwe Schewe den Sprung in den Stadtrat. Er sorgte damit für ein Comeback der Volkspartei, die seit 2010 nicht mehr in der Exekutive vertreten war. Bei der Vizeammannwahl erzielte der 47-Jährige 328 Stimmen, Elvira Mrose deren 400. Da keiner der beiden das absolute Mehr von 426 Stimmen erreichte, müssen sie nun eine Zusatzschlaufe einlegen.

Bei der Wahl des Ersatzmitglieds Wahlbüro/Stimmenzähler-Ersatz erreichte im ersten Wahlgang in Klingnau kein Kandidierender das absolute Mehr von 185 Stimmen. Für den zweiten Wahlgang hat sich als einziger Daniel Märki (parteilos) nochmals zur Verfügung gestellt. Da nun gleich viele Kandidaten vorgeschlagen wie zu wählen sind, wird eine Nachmeldefrist von fünf Tagen angesetzt. Gehen keine neuen Vorschläge ein, wird er in Stiller Wahl gewählt.

Sabine Schneider bis jetzt einzige Kandidatin

Als einzige Gemeinde konnte das 545 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Dorf Fisibach an den Gesamterneuerungswahlen vom 26. September nicht alle Gemeinderatssitze neu besetzen. Mit Gemeindeammann Roger Berglas, Vizeammann Yves Nidermann und Gemeinderat Daniel Heiniger (alle parteilos) hatten sich drei Bisherige offiziell für die Wahl zur Verfügung gestellt.

Zwei weitere inoffizielle Kandidierende meldeten ihr Interesse nach Ablauf der Anmeldefrist. Raphael Meier (parteilos), der im Vorfeld Flyer verteilt hatte, erreichte mit 114 Stimmen am 26. September das offizielle Mehr von 65 Stimmen. Der Polit-Neuling schnitt sogar besser ab als der Ammann. Sabine Schneider (parteilos) hingegen verpasste mit 51 erzielten Stimmen das absolute Mehr nur knapp um 14 Stimmen.

Wie die Gemeindekanzlei nun mitteilt, tritt sie erneut zum zweiten Wahlgang vom 28. November an. Auch hier wird eine Nachmeldefrist angesetzt. Gehen bis 14. Oktober keine weiteren Vorschläge ein, wird sie in Stiller Wahl gewählt.

Ein weiterer Wahlgang findet möglicherweise auch in Lengnau statt. Gemeinderätin Andrea Huser (Die Mitte) erreichte zwar das beste Resultat, nahm aber die Wahl nicht an. Sie hatte zuvor aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen per 23. September ihren Rücktritt eingereicht. Bereits seine Kandidatur angemeldet für den neuen Wahltermin am 28. November hat Grossrat David Burgherr (SP). Die Anmeldefrist läuft am Freitag, 15. Oktober um 16 Uhr ab. (sga)

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