Zurzibiet
Verkehrskontrolle: Töff- und Autofahrer erleben eine Überraschung

Am zweiten Adventswochenende waren nicht nur Samichläuse für Hausbesuche unterwegs. Auch die Regionalpolizei hat mit einer "Aktion Chlaus" Auto- und Töfffahrer überrascht.

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Aktion Chlaus der Repol Zurzibiet

Aktion Chlaus der Repol Zurzibiet

ZVG/Repol Zurzibiet
Das Chlaussäckli der Repol Zurzibiet.

Das Chlaussäckli der Repol Zurzibiet.

ZVG/Repol Zurzibiet

Jeder Töff- und Auto-Fahrer kennt das: Gerät er in eine Verkehrskontrolle und wird dabei von einem winkenden Polizisten aufgefordert, rechts ranzufahren, löst das ein flaues Gefühl in der Magengegend aus. Denn selbst wenn man sich keines Fehlers bewusst ist, kann es trotzdem vorkommen, dass die Polizisten etwas zu beanstanden haben und man eine Überraschung erlebt.

An diesem Wochenende erlebte nun tatsächlich viele Lenker bei Verkehrskontrollen im Zurzibiet eine Überraschung – eine freudige allerdings.

Die Regionalpolizei Zurzibiet verteilte nämlich allen, bei denen laut Mitteilung «alles in Ordnung war», ein kleines Chlaussäckli.

Laut Repol-Chef René Lippuner gab es bei den 60 kontrollierten Fahrzeuglenkern sehr positive und überraschte Reaktionen zur Geste. "Das sei ihnen doch noch nie passiert", habe der Grundtenor gelautet.

Kontrolliert haben die Beamten jeweils eine Stunde in der Samstagnacht in Koblenz und am Sonntag in Koblenz und Kleindöttingen.

Lanciert hat die Repol die "Aktion Chlaus" nicht von ungefähr. Nebst der generellen Aufgabe von Fahndungs- und Verkehrskontrollen haben die Polizisten damit den Eindruck vermitteln wollen, "dass Kontrollen nicht Schikanen sind, sondern der Sicherheit aller dienen", wie Lippuner sagt.

Für die Repol sind solche Verkehrskontrollen aber auch deshalb wichtig, "um zu jeder Tages- und Nachtzeit Präsenz zu markieren" sowie den Kontakt und die Kommunikation mit der Bevölkerung zu pflegen. (pz)