Bad Zurzach
«Verkauf der Liegenschaft mit Schlosspark an Private wäre bedauerlich»

In der neusten Ausgabe des Publikationsblatts «Zurzi-Post» äussert sich der Gemeinderat Bad Zurzach zur Zukunft des Schlosses und zur Zukunft der Antonie-Deusser-Stiftung.

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Die Zukunft des Schlosses Bad Zurzach bleibt ungewiss. WAL

Die Zukunft des Schlosses Bad Zurzach bleibt ungewiss. WAL

«Die Bestrebungen des Stiftungsrates (der Antonie-Deusser-Stiftung, d.R.) zielen darauf hin, die Gemäldeausstellung in der Herkunftsregion des Künstlers, also in Köln/Düsseldorf, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen», schreibt der Gemeinderat. Das Schloss Bad Zurzach werde vom Stiftungsrat für diese Ausgabe als nicht geeignet taxiert, da es zu unsicher, nicht klimatisiert und geografisch zu isoliert sei.

Die Absicht des Stiftungsrates der Antonie-Deusser-Stiftung, das Schloss zu verkaufen, hat der Gemeinderat Bad Zurzach mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Er habe gegenüber dem Stiftungsrat versucht, aufzuzeigen, dass der Bezug des Künstlers zu Bad Zurzach über viele Jahrzehnte hinweg eine permanente Ausstellung rechtfertigen würde.

Auch sei wiederholt verdeutlicht worden, wie wichtig der Öffentlichkeitsaspekt der Liegenschaft mit Schlosspark für die Gemeinde Bad Zurzach ist. «Es wäre ausserordentlich bedauerlich, wenn dieses Gelände in rein private Hände kommen würde», schreibt der Gemeinderat im Mitteilungsblatt. Abschliessend informiert der Gemeinderat, dass die Gemeinde und der Stiftungsrat in Kontakt bleiben. «Bis anhin zeichnet sich jedoch aus Sicht der Gemeinde keine vertretbare Lösung ab.» (ZA)

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