Surbbrücke
Unter der Surbbrücke in Endingen rumpelts gewaltig

Die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt verbessert den Schutz der Surbbrücke im Bereich des Knotens Kantonsstrasse/Hirschengasse.

Angelo zambelli
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Eingeengtes Arbeitsfeld: Das Ufer der Surb wird neu befestigt. Za

Eingeengtes Arbeitsfeld: Das Ufer der Surb wird neu befestigt. Za

Die 50 Jahre seit ihrer Erbauung sind nicht spurlos an der Surbbrücke am nordwestlichen Dorfausgang von Endingen vorbei gegangen. Der aus Stein und Holz bestehende Schutz des surbaufwärts liegenden Widerlagers hat den Naturgewalten während fünf Jahrzehnten getrotzt. Nun muss er ersetzt werden.

Seit Mitte letzter Woche sind Arbeiter damit beschäftigt, die alte Uferbefestigung zu entfernen und durch einen neuen zu ersetzen. 80 mal 160 Zentimeter grosse Kalkblocksteine sorgen dafür, dass die Brücke auch in den nächsten Jahrzehnten nicht unterspült wird. Im Bereich der Brücke werden insgesamt 60 je eine Tonne schwere Blocksteine verbaut.

Kosten von 70000 Franken

Bauleiter Werner Lehmann von der Abteilung Landschaft und Gewässer im Departement Bau, Verkehr und Umwelt hofft, dass die Arbeiten bis Ende der Woche abgeschlossen werden können. Der erneuerte Schutz der Surbbrücke kommt den Kanton auf rund 70000 Franken zu stehen.

Die Massnahme an der Surbbrücke steht nicht im Zusammenhang mit den umfangreichen Hochwasserschutzmassnahmen des Kantons, sondern ist eine reine Unterhaltsmassnahme. Dennoch hat die Verbesserung des Schutzes an der Endinger Surbbrücke Auswirkungen auf die Hochwassersicherheit im Surbtal: Die leicht abgesenkte Bachsohle und die leichte Verbreiterung des Bachbetts sorgen für einen besseren Durchfluss unter der Brücke hindurch.

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