Zurzibieterli
Überstunden für Ammänner, Fish-SPAs im Trend

Lesen Sie in der Rubrik "Zurzibieterli" einige Anekdoten zum Schmunzeln.

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Die Gemeindeammänner aus Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen informieren über die "Rheintal+"-Fusion. Von hinten: Heiri Rohner (Wislikofen), Adrian Thoma (Böbikon), Urs Habegger (Rümikon), Rolf Laube (Mellikon) und Projektleiter Peter Weber. – Vorne: Ruedi Weiss (Kaiserstuhl), Werner Schuhmacher (Rekingen), René Meier (Baldingen), Beat Rudolf (Rietheim), Reto S. Fuchs (Bad Zurzach), Marcel Baldinger (Fisibach).
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Reto S. Fuchs (Bad Zurzach)
René Meier (Baldingen)
Adrian Thoma (Böbikon)
Marcel Baldinger (Fisibach)
Ruedi Weiss (Kaiserstuhl)
Rolf Laube (Mellikon)
Werner Schuhmacher (Rekingen)
Beat Rudolf (Rietheim)
Urs Habegger (Rümikon)
Heiri Rohner (Wislikofen)

Die Gemeindeammänner aus Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen informieren über die "Rheintal+"-Fusion. Von hinten: Heiri Rohner (Wislikofen), Adrian Thoma (Böbikon), Urs Habegger (Rümikon), Rolf Laube (Mellikon) und Projektleiter Peter Weber. – Vorne: Ruedi Weiss (Kaiserstuhl), Werner Schuhmacher (Rekingen), René Meier (Baldingen), Beat Rudolf (Rietheim), Reto S. Fuchs (Bad Zurzach), Marcel Baldinger (Fisibach).

Wenn Göttingen plötzlich im Zurzibiet liegt

Zu seinem 100. Geburtstag wurde Denner-Gründer Karl Schweri aus dem Zurzibieter Koblenz in den letzten Tagen ausführlich gewürdigt. Unter anderem in einem Buch von Publizist Karl Lüönd. Jetzt ist es so eine Sache mit der geografischen Verortung. Bei Schweris Geburtsort wird fälschlicherweise immer wieder das Deutsche Koblenz genannt. In Lüönds Buch «Der Unerbittliche» erhält das Zurzibiet einen weiteren deutschen Stempel: Bei den aufgeführten Auskunftspersonen wurde der Döttinger Verleger Bernhard Bürli plötzlich zum Göttinger. (dws)

Denner-Gründer Karl Schweri (1917-2001)
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Am 31. März 2017 wäre Karl Schweri 100 Jahre alt geworden. Im Bild: Am 9. August 1973 eröffnet Karl Schweri (rechts) mit volkstümlichen Klängen in Mendrisio den 100. Denner-Superdiscount.
Schweri übernahm 1951 die Denner-Ladenkette. 1967 eröffnete Schweri in Zürich den ersten Lebensmittel-Discountladen der Schweiz. Das Bild stammt von 1967.
1967 eröffnete Schweri in Zürich den ersten Lebensmittel-Discountladen der Schweiz. Das Bild stammt vom 29. Januar 1970. Denner eröffnete damals in Genf seine 50. Filiale, die erste in der Westschweiz überhaupt.
Karl (links) mit seinem Bruder Walter um 1933.
Karl Schweri kämpfte gegen Kartelle und Monopole. Dank ihm zerbrach etwa das Bierkartell. Denner-Gründer Karl Schweri, aufgenommen im September 1979.
Mit einem dichten Laden-Netz machte Schweri Denner zum führenden Discounter der Schweiz. Im Bild: Karl Schweri (rechts), Verwaltungsratspräsident der Denner AG, und Rechtsberater A. Galliker (links) informieren am 25. März 1987 an einer Pressekonferenz über ihre Usego-Tremerco-Aktienmehrheit.
Karl Schweri machte auch mit seinen Volksinitiativen Schlagzeilen. Er lancierte insgesamt zehn eidgenössische Volksinitiativen und Referenden. Im Bild: Karl Schweri am 25. März 1987 an einer Pressekonferenz in seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident der Denner AG. Er bestätigt, dass er 52 Prozent aller Usego-Tremerco-Aktien kontrolliert.
Karl Schweri galt als scheuer Mensch und drückte sich vor öffentlichen Auftritten. Im Bild: Denner-Gründer Karl Schweri, aufgenommen 1967.
Nicolas Schweri, Sohn des Denner-Patrons Karl Schweri, war mehrere Jahre lang Vizepräsident des Denner-Verwaltungsrates. Er war eines von vier Kindern von Karl Schweri und seiner Frau Antoinette Schweri-Conrad (1923-2013). Das Bild zeigt Nicolas Schweri im Jahr 1990.
Ende 2000 übergab Schweri überraschend seinem damals 29-jährigen Enkel Philippe Gaydoul die Leitung des Denner-Konzerns. Seine Mutter Denise Gaydoul ist eines der vier Kinder von Karl Schweri. Das Bild zeigt Philippe Gaydoul in einer Dennerfiliale, aufgenommen im August 1998.
Philippe Gaydoul wurde damit auf Anfang 2001 Verwaltungsratspräsident des Denner-Konzerns.
Gayoul verkauft 2007 die Denner-Mehrheit (70 Prozent) an die Migros. Er bleibt aber bis 2009 Chef des Detailhandelsunternehmens, übernimmt aber das Präsidium des Verwaltungsrates.
Im März 2012 verlässt Gayoul den Discounter endgültig: Er tritt als Denner-Verwaltungsratspräsident zurück.
Auf eine gewisse Weise schliesst sich der Kreis mit Gaydouls Austritt bei Denner. Denn Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler (1888-1962) war das Vorbild seines Grossvaters Karl Schweri. In seinem Büro hing jahrelang ein Bild von Duttweiler.
«Der Unerbittliche», NZZ Libro Wirtschaftspublizist Karl Lüönd hat rechtzeitig zu Karl Schweris rundem Geburtstag eine Biografie veröffentlicht. Er beschreibt ihn als Visionär und Störenfried der Kartellwirtschaft. Für das Buch hat Denner erstmals die Archive geöffnet. Mehr zum Buch hier.

Denner-Gründer Karl Schweri (1917-2001)

Keystone/Str

Knabberfische für eine gesunde und reine Haut

Das Thermalbad Zurzach ist in der Schweiz das erste Spa, das Lithiumbäder anbietet. Doch nicht nur das: Nun schwimmen auch noch Knabberfische im Naturschwimmbecken. «Fish-SPAs liegen hoch im Trend – egal ob in der Schweiz, in Deutschland, in den USA oder in Thailand. Kangal-Fische geniessen grosses Ansehen rund um den Globus», schreibt die Thermalbad Zurzach AG. Die kleinen Knabberfische seien nicht grundlos so beliebt, denn immerhin sorgen sie durch ihre Angewohnheit, alte Hautpartikel zu fressen, dafür, dass alte und erkrankte Haut entfernt wird, und hinterlassen somit ein gesundes Hautbild. «Deshalb haben wir unser Naturschwimmbecken mit den kleinen Schwimmern versetzt. Durch diese Initiative möchten wir das Maximum an gesundheitsfördernden Massnahmen bieten.» (afr)

Bei diesem Zurzibieterli handelt es sich um einen 1.-April-Scherz!

Das Naturschwimmbecken im Thermalbad Zurzach

Das Naturschwimmbecken im Thermalbad Zurzach

zvg

Nachtschicht

Der nächste Donnerstag könnte für das Zurzibiet zu einem wegweisenden Tag werden. Zehn Gemeinden (Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen) stellen an ausserordentlichen Gemeindeversammlungen einen Kreditantrag für eine «vertiefte Prüfung eines Zusammenschlusses» für das Projekt Rheintal+. Angesichts der möglichen Tragweite stellen sich die betroffenen Gemeindeammänner noch am gleichen Abend zu fortgeschrittener Stunde um 21.30 Uhr den Medien. Es dürfte die späteste anberaumte Medienkonferenz der Geschichte im Bezirk werden. (dws)

Infoverantstaltung Rheintal+: 10 Gemeinden aus dem Rheintal-Studenland im Zurzibiet wollen eine Megafusion prüfen. (24. Januar 2017) Die Gemeindeammänner informieren die Öffentlichkeit zum ersten Mal im Baggermuseum Ebianum in Fisibach über den Stand.
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Grossaufmarsch der Bevölkerung: Das Interesse ist gross.
Infoverantstaltung Rheintal +
Die Gemeindeammänner aus Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen informieren über die "Rheintal+"-Fusion. Von hinten: Heiri Rohner (Wislikofen), Adrian Thoma (Böbikon), Urs Habegger (Rümikon), Rolf Laube (Mellikon) und Projektleiter Peter Weber. – Vorne: Ruedi Weiss (Kaiserstuhl), Werner Schuhmacher (Rekingen), René Meier (Baldingen), Beat Rudolf (Rietheim), Reto S. Fuchs (Bad Zurzach), Marcel Baldinger (Fisibach).
Projektleiter Peter Weber hat Erfahrung mit einer Gemeindefusion. Er ist der Ammann von Mettauertal. Mettauertal entstand am 1. Januar 2010 durch die Fusion der Gemeinden Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen und Wil. Mit einer Fläche von über 21 km² ist diese Gemeinde die flächenmässig grösste des Kantons.
Nächster Termin ist Donnerstag, der 6. April: An diesem Tag finden in allen Gemeinden, die sich am Projekt beteiligen, ausserordentliche Generalversammlungen statt, an denen die Kreditanträge für eine vertiefte Prüfung bewilligt werden müssten.
Der eigentliche Projektstart wäre für den Juni 2017 vorgesehen.
Nach Abschluss der Arbeitsgruppen würden die Stimmberechtigen 2019 über einen Zusammenschluss entscheiden können.
Eine Fusion würde frühestens 2020 umgesetzt.
Impressionen vom ersten Informationsabend.
Impressionen vom ersten Informationsabend.
Impressionen vom ersten Informationsabend.

Infoverantstaltung Rheintal+: 10 Gemeinden aus dem Rheintal-Studenland im Zurzibiet wollen eine Megafusion prüfen. (24. Januar 2017) Die Gemeindeammänner informieren die Öffentlichkeit zum ersten Mal im Baggermuseum Ebianum in Fisibach über den Stand.

Sandra Ardizzone

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