Surbtal
Tegerfelder Scheunenbrand: Polizei ermittelt nun in Richtung Serientäter

Am Montagabend hat ein Brand eine Scheune in Tegerfelden zerstört. Die Tiere darin konnten alle gerettet werden. Die Polizei geht von einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Tat aus. Und prüft, ob das die dritte Tat eines Brandstifters im Surbtal war.

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Die Scheune ist komplett zerstört worden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
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Die Scheune steht in Vollbrand
Die ausgebrannte Scheune.
Die angerückte Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass die Scheune vollständig niederbrannte.
Scheune neben Rebberg in Tegerfelden wird durch Brand zerstört

Die Scheune ist komplett zerstört worden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Peter Rippstein

Die Scheune neben einem Rebberg brannte vollständig nieder. Daran konnten auch die Feuerwehren nichts mehr ändern, als sie nach dem Alarm am Montag um 22.15 Uhr vor Ort eintrafen. Da stand der Holzbau an der Surbtalstrasse bereits in Vollbrand.

Der Sachschaden beträgt mehrere 10'000 Franken. Glücklicherweise gelang es, alle Tiere der Familie Schwarz, die in der Scheune waren, zu retten. Das waren einige Hasen und Hühner.

Noch in der Brandnacht nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Als Brandursache für den Scheunenbrand steht eine fahrlässige oder vorsätzliche Tat im Vordergrund, teilte die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch mit: Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden.

In den vergangenen Monaten kam es in Tergerfelden und im Nachbardorf in Unterendingen schon zu zwei ähnlichen Bränden. Die Kantonspolizei prüft nun einen allfälligen Zusammenhang: Konkret war bereits am 3. Juni eine Lagerhalle in Unterendingen den Flammen zum Opfer gefallen. Und in der Nacht auf den 20. Mai brannte in Tegerfelden ein Unterstand vollständig ab.

Besitzer vermutet Brandstiftung

Dieter Schwarz, der Vater von Markus Schwarz, geht beim jüngsten Brand in Tegerfelden von Brandstiftung aus. «So einer hat kein Gewissen. Ich kann es nicht anders sagen. Wenn er das Leben der Tiere in Kauf nimmt – ich weiss nicht, was das für ein Mensch ist.»

Auch der 13-jährige Border Collie Joy, der in der Scheune zum Schutz der anderen Tiere geschlafen hatte, musste zur Tierärztin. Markus Schwarz atmet am nächsten Tag auf, als er den Hund bei der Tierärztin abholen kann. «Erst habe ich das Schlimmste befürchtet», sagt er zu Tele M1.

Immerhin: Die Hasen und Hühner wurden in der Brandnacht in einem provisorischen Stall untergebracht und sind wieder zu Hause. (pz)

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