Siglistorf
«Technoschnäggen» luden zur kunterbunten Kinderfasnacht

Das Dorf gehörte am Samstagnachmittag den jungen Narren. Bei der Kinderfasnacht der Gugge «Technoschnägge» stand der Spass am Verkleiden im Vordergrund: Hexen, Pippis, Clowns, Prinzessinnen, Indianer – alles dabei.

Hans Christof Wagner
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Kinderfasnacht Siglistorf
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Kinderfasnacht in Siglisdorf: «Technoschnägge»
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Kinderfasnacht Siglistorf

Hans Christoph Wagner

Jan Landolts grosses Vorbild ist der Indianerjunge Yakari, den er aus dem Fernsehen kennt. Der Vierjährige: «Der hat so ein tolles Pferd und kann mit den Tieren sprechen, deshalb bin ich heute auch als Indianer hier.» Mutter Brigitte ist als Hexe zum Kinderball in die Schulsporthalle gekommen. «Als eine gute Hexe», wie sie betonte.

Begleitet hat die beiden Manuela Herzig mit ihren Töchtern Emily (7) und Luna (4). Emily war als Katzenprinzessin verkleidet, Luna als Schneewittchen. Mami Manuela: «Ich bin in Siglistorf aufgewachsen. Ich war als Kind schon selbst hier in der Halle, um Fasnacht zu feiern.» Sie hat den Funken der Begeisterung für die närrische Veranstaltung an ihre Kinder weitergegeben. «Die haben sich den Tag schon lange vorgemerkt, wollten unbedingt kommen», informierte die Mutter.

Trommelschläge der «Technoschnäggen»

Schon kurz nach 13 Uhr tummelten sich die ersten jungen Fasnächtler vor dem Gemeindehaus. Konfetti werfen, Kostüme vorführen und, sofern Cowboy, Käpslipistolen abschiessen – so machten sich die Kinder warm. Doch dann wurden die schräge Musik und die Trommelschläge immer lauter: Die Aktiven der Guggenmusik «Technoschnägge», Veranstalter des Kinderballs, näherten sich dem Platz. Und sie machten dem Motto der Fasnacht 2014 alle Ehre: Kunterbunt.

So holten die Musiker die Kinder vor dem Gemeindehaus ab und führten sie, nach einigen Kostproben ihres Könnens, die wenigen Hundert Meter hinauf zur Halle. Dort war schon alles für die närrische Schar vorbereitet. Aus der Popcorn-Maschine sprudelte die süsse Knabberei.

Getränke standen bereit. Und für jedes Kind war beim Einlass ein Frei-Bon reserviert. Auch Noah und Zoé Litscher, sechs und drei Jahre alt, waren unter den Gästen – beide hatten sich ein Clown-Kostüm ausgesucht. Freundin Bianca Kammermann, sechs Jahre alt, war als Pippi Langstrumpf da – mit buntem Kleid und abstehenden Zöpfen.

Närrische Nachwuchs-Party

In der ersten Stunde hielten sich die «Technoschnägge» noch zurück: Zunächst sollten die Kinder ankommen und sich bei Spielen kennenlernen. Erst danach startete das närrische Programm. Einem bunten Wurm gleich zogen die Cowboys, Indianer, Prinzessinnen, Piraten und Hexen bei einer Polonäse durch die Halle. Als Belohnung für den langen Marsch winkte eine Gratis-Portion Pommes frites, welche die Kinder nach Herzenslust verspeisten. Danach ging die närrische Nachwuchs-Party weiter – bis in den frühen Abend hinein.