Bad Zurzach
Susi Neff ist Zurzacherin des Jahres und schwingt ein Jahr lang das Zepter

Susi Neff, Stammmitglied der «Morgemuffle», ist von der fasnachtsbegeisterten Bevölkerung zur «Zurzacherin des Jahres 2012» gewählt worden. Daniel Meier erhielt den goldenen Föhn für sein fasnächtliches Wirken.

ua
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Zurzacherin des Jahres
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AZ

Im Café «Leutwyler» herrschte am Freitagabend Hochbetrieb: «Brunz, das esch kei Seich» war angesagt. Diese Veranstaltung sollte es den verschiedenen Schnitzelbankgruppen erlauben, sich gegenseitig beim Auftritt zuzusehen. Seit Jahren ist die Lokalität gestossen voll, die Luft zum Schneiden; es ist tierisch heiss, aber der Anlass ist ein wahrer Publikumsmagnet. Schon Stunden vorher kommen die Fasnächtler, um einen Sitz zu ergattern.

Viele Stimmen für Verlierer

Nochmals wurde auch hier die Werbetrommel gerührt, bevor dann die Urnen in den verschiedenen Lokalen von der Wahlkommission, bestehend auf den «Fläckegeischtern» und den «Schwöschtere», in den «Ochsen» gebracht wurden, wo die Zählung der Stimmen stattfand.

Susi Neff wurde über das Wahlresultat telefonisch informiert, damit sie sich auf das kommende Prozedere vorbereiten konnte. Verwundert stellte man aber auch fest, dass Thierry Steullet – trotz abgebrochenem Wahlkampf – erstaunlich viele Stimmen geholt hatte. Sein Engagement während des Jahres hatte wohl Früchte getragen. Auch Schwöschter Andy Weber bekam als inoffizieller Kandidat eine beachtliche Anzahl Stimmen.

Ja, ich will

Nach dem fulminanten Auftakt der «Sänklochfäger» im Gemeindezentrum Langwies wurden die Kandidaten nochmals vorgestellt und die Rangierung bekannt gegeben. Susi Neff wurde zur absoluten Siegerin erklärt und von den Kurärzten sofort auf die Bühne getragen, wo sie mit dem Zepter ausgerüstet wurde. Sie gestand, dass sie sich sehr über die Ernennung freue und liess sich nach den Worten «Ich erkläre die Annahme der Wahl!» feiern.

Schwöster Krimhild ehrte Daniel Meier mit dem goldenen Föhn für sein umfangreiches Lebenswerk. Der bekannte Charakterkopf ist seit rund dreissig Jahren in Sachen Fasnacht unterwegs («Morgemuffle», «Jäno») und hat diese Ehre absolut verdient.

Nach dem offiziellen Teil wurden die Werbetafeln für die Kandidaten versteigert. Rund 800 Franken kamen zugunsten des Projektes «Märtchorb» zusammen.(ua)