Waldshut/Koblenz
Strassenausbau: Nun macht auch Deutschland vorwärts

Mit dem dreistreifigen Ausbau der Bundesstrasse 34 zwischen dem Gewerbepark Hochrhein und dem Grenzübergang Rheinbrücke soll ein Verkehrsproblem gelöst werden, das für die Autofahrer seit Jahren ein Ärgernis darstellt.

Uthe Martin
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Der Grenzübergang Koblenz–Waldshut. Am unteren Bildrand der Schweizer Zoll. Luftaufnahme: Anton Wiesmann

Der Grenzübergang Koblenz–Waldshut. Am unteren Bildrand der Schweizer Zoll. Luftaufnahme: Anton Wiesmann

Der tägliche Stau auf den rund 7 Kilometern von Waldshut nach Tiengen erscheint vielen wie eine Marathonstrecke. «Die Probleme sind im Wesentlichen auf die Verflechtung des zum Grenzübergang Rheinbrücke abbiegenden Verkehrs mit dem sehr hohen Verkehrsaufkommen auf der durchgehenden Bundesstrasse sowie auf die Abbiegvorgänge am Knotenpunkt Bundesstrasse/Zoll zurückzuführen», sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums gegenüber dem «Südkurier».

Das Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstrasse laufe derzeit noch. Mit dem Planfeststellungsbeschluss sei noch in diesem Jahr zu rechnen.

2013 beginnt voraussichtlich der Ausbau der Bundesstrasse vom Obi-Kreisel bis zur Zollkreuzung auf drei Streifen. Komplett umgebaut wird der Verkehrsknoten vor dem Waldshuter Zoll. Das muss mit dem Anschluss auf Schweizer Seite abgestimmt werden.

Das Gesamtprojekt muss aus verkehrsrechtlichen Gründen mit der Schweiz abgestimmt werden. Vorgesehen ist, die Rheinbrücke Waldshut-Koblenz 2014 vollständig zu sperren. «Die grenzüberschreitenden Abstimmungen dazu sind im Gange», teilt das Regierungspräsidium zu diesem Thema mit. Konkrete Angaben zu den Abläufen und Zeitplänen lägen aber erst im dritten Quartal dieses Jahres vor.