Rekingen
Strassen-Sanierung soll die Sicherheit verbessern

An einem Informationsabend haben Gemeinde- und Kantonsbehörden über die geplante Erneuerung der Kantonsstrasse K131 zwischen Rekingen und Bad Zurzach informiert. Am Schluss entscheidet das Volk.

Christian Roth
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Visualisierung des neuen Standorts der Bushaltestelle auf der Rekinger Seite. zvg

Visualisierung des neuen Standorts der Bushaltestelle auf der Rekinger Seite. zvg

Betroffen ist ein Abschnitt von 730 Metern, der vom Beginn des Solvay-Areals in Bad Zurzach bis zum Gebiet Rainächer in Rekingen reicht und insgesamt 4.53 Mio. Franken kosten wird. Geplant ist unter anderem ein durchgehender Radweg auf der Nordseite. Für die Fussgänger sollen zwei neue Übergänge mit einer Mittelinsel entstehen, der erste im Bereich des Solvay-Eingangs, wo zudem der heutige Besucherparkplatz auf die südliche Strassenseite verlegt wird.

Der zweite Fussgängerstreifen ist im Bereich der Einmündung des Rainächerwegs vorgesehen, beim künftigen Standort der nach Osten verschobenen Bushaltestellen. Wegen verschiedenen bekannten oder vermuteten Altlasten muss die Strasse neu durch die Kanalisation entwässert werden.

Innerorts und ausserorts

Weil der Bad Zurzacher Anteil (Zürcherstrasse) als Innerortsstrecke gilt, bezahlt die Gemeinde anteilmässig mehr an das Projekt als die Rekinger Nachbarn, deren Teil (Rheintalstrasse) eine Kantonsstrasse ist. Aufgrund eines Regierungsratsbeschlusses erhalten beide Gemeinden für die Sanierung der Strasse, deren Belag von 1986 stammt, einen Rabatt von 20 Prozent auf den üblichen Gemeindeanteil.

«Der Gemeinderat steht voll hinter dem Projekt!», betonte Rekingens Gemeinderat Werner Schumacher, der im Gemeinderat Rekingen für das Bauwesen zuständig ist.

Gegen Schluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmer noch Fragen stellen. Diskutiert wurde unter anderem über den Stand der Planung für die Sanierung der Fortsetzung der Kantonsstrasse von Rekingen nach Mellikon und die Auswirkungen der neuen Zollanlage in Koblenz.

Stimmvolk entscheidet

Der Ball liegt nun bei den Einwohnergemeinden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Bad Zurzach werden an der Gemeindeversammlung vom 9. Juni über 1.033 Mio. Franken entscheiden. Die Gemeindeversammlung vom 17. Juni in Rekingen stimmt über einen Kredit von 245000 Franken ab, rund 179000 Franken betreffen den eigentlichen Strassenbau.

Gemeindeversammlungen

Rekingen: Fr, 17. Juni. Zum 750-Jahr-Jubiläums wird die Gmeind bei trockener Witterung als «Landsgemeinde» mitten im Dorf durchgeführt.
Bad Zurzach:
Do, 9. Juni, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Langwies.

Für eine neue Bushaltestelle, die Verlegung des Radweges sowie den Ersatz der Strassenbeleuchtung kommen 66000 Franken dazu. Baubeginn ist dann frühestens im August 2012. Einsprachen könnten den Baubeginn noch verzögern. Es wird mit einer Bauzeit von 15 Monaten gerechnet.

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