Döttingen
Stimmbürger lehnen 1,9 Millionen-Franken-Kredit ab

Die Sanierung der Hauptstrasse und der Werkleitungen vom Kreisel Ochsen bis zum Restaurant Blume wurde an der Gemeindeversammlung abgelehnt. Somit kommen auch Dorfplatz und Bushaltestellen nicht zustande.

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Aargauer Zeitung

Der Kanton Aargau und die Gemeinde Döttingen hätten die Hauptstrasse K 285 sanieren und die Werkleitungen ersetzen wollen, dies vom Kreisel Ochsen bis zur Verzweigung Poststrasse. Den dafür notwendigen Kredit von 1,9 Millionen Franken haben die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung aber abgelehnt. Somit wird auch das Betriebs- und Gestaltungskonzept nicht umgesetzt, das einen Dorfplatz und den Bau von Bushaltestellen vorsah.

Zu einer Änderung kommt es bei der Gemeindeordnung - aber nicht exakt so, wie dies der Gemeinderat beantragt hatte. In die Zuständigkeit des Gemeinderates fällt der Abschluss von Verträgen über den Erwerb von Grundstücken von jährlich bis zu 400000 Franken. Im ursprünlichen Antrag des Gemeinderates hatte die maximale Summe 700000 Franken betragen. Wird ein Grundstück verkauft oder getauscht, wird dies künftig in die Zuständigkeit des Gemeinderates fallen, falls die Summe maximal 100000 Franken beträgt. Der Gemeinderat hätte bis zu einer Summe von 300000 Franken über solche Verträge befinden wollen.

Alle anderen Anträge sind im Sinne des Gemeinderates angenommen worden. Die 69 anwesenden Stimmberechtigten sprachen unter anderem einen Kredit von 1,32 Mio. Franken für die Erschliessung des Areals Chunte-Neuwingerte. (pkr)