Tegerfelden
Sie ist die erste Weinkönigin im Dorf – und gleich für zwei Jahre

Das Tegerfelder OK«Wysonntig 2014» und Gemeinderatsmitglieder haben Sabrina Meier zur ersten Wykönigin gewählt. Sie wird nun als Botschafterin des Weinbaus Repräsentationsaufgaben wahrnehmen.

Angelo Zambelli
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Sabrina Meier ist die erste Wykönigin in der Geschichte des Weinbaudorfes Tegerfelden.

Sabrina Meier ist die erste Wykönigin in der Geschichte des Weinbaudorfes Tegerfelden.

Angelo Zambelli

«Ab heute ist Tegerfelden eine Monarchie», flachste Ernst Zöbel, Präsident des Organisationskomitees Tegerfelder Wysonntig, bei der Vorstellung der ersten Wykönigin auf dem Rastplatz «Chälle» mitten in den Tegerfelder Rebbergen.

Monarchin mit einer Amtsdauer von zwei Jahren ist die 23-jährige Medizinische Praxisassistentin Sabrina Meier. Sie ist schon früh mit dem Rebbau in Kontakt gekommen. Ihr Grossvater Sepp Meier und ihr Vater Bruno Meier nahmen sie als Jugendliche oft mit in die Würenlinger Rebberge, wo sie sich die Grundkenntnisse in Sachen Rebbau aneignen konnte.

Dieses Wissen erweiterte sie mit dem Besuch von Weinseminaren. Aufgewachsen ist Sabrina Meier in Würenlingen. Seit vier Jahren wohnt sie in Tegerfelden bei ihrem Freund Daniel Mühlebach, der neben Feld und Hof auch einen Rebberg bewirtschaftet.

Sie habe sich über die Wahl gefreut, sagt die erste Wykönigin in der Geschichte der Weinbaugemeinde Tegerfelden. «Gerechnet habe ich nicht damit.»

Fünf Bewerbungen

Nach der Ausschreibung der Wahl in Zeitungen, auf Facebook und auf der Homepage des Tegerfelder Wysonntigs gingen fünf Bewerbungen ein. «Es waren fünf gute Kandidatinnen, die allesamt wählbar gewesen wären», sagt OK-Mitglied Peter Keller.

Sabrina Meier fällt nun die ehrenvolle Aufgabe zu, in den nächsten zwei Jahren als Botschafterin des Tegerfelder und des regionalen Weinbaus zu wirken. Erste Repräsentationsaufgaben übernehmen wird Meier vom 26. bis 28. September am Tegerfelder Wysonntig, der alle zwei Jahre stattfindet. Dann können entlang der Dorfstrasse die Erzeugnisse der Winzer aus der Region degustiert werden.

Kenner dürfen sich freuen: Der Jahrgang 2013 verspricht, zu einem besonderen Erlebnis für Nase und Gaumen zu werden.