Bad Zurzach
Salzturm-Überbauung: Bad Zurzachs Gemeinderat begrüsst die Pläne

Eine Zürcher Firma plant nahe der Bohrtürme eine Überbauung für 100 Wohnungen. Ammann Reto S. Fuchs lobt die «gelungene Architektur» des Grossprojekts, das sich «feinfühlig in die Umgebung integriert».

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100 neue Wohnungen in Bad Zurzach geplant - auf altem Fussballplatz und neben Bohrtürmen
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Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach
Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach
Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach
Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach

100 neue Wohnungen in Bad Zurzach geplant - auf altem Fussballplatz und neben Bohrtürmen

zvg

Die geplante Grossüberbauung mit rund 100 Wohnungen auf dem Gelände des alten Fussballplatzes in Bad Zurzach gefällt den Gemeindebehörden: «Der Gemeinderat begrüsst die Entwicklung von qualitativ guten Neubauwohnungen zu vernünftigen Mietpreisen sehr», sagt Ammann Reto S. Fuchs. «Das entspricht einem immer wieder genannten Bedürfnis und ist im Sinne der Langzeitentwicklung von Bad Zurzach als Zentrumsort mit Wohnschwerpunkt.»

Eine Planungszone, wie sie bei der geplanten Überbauung neben dem Schlosspark verhängt wurde (az berichtete), haben die Bauherren der fünf «Salzturm»-Mehrfamilienhäuser wohl nicht zu befürchten: «Das Gelände ist in der Mehrfamilienhauszone und kein Abschnitt, der im Rahmen der Revision der Bau- und Nutzungsordnung umstritten wäre.»

Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach: Der Gemeinderat begegnet den Plänen mit Wohlwollen

Visualisierung der Überbauung «Salzturm» in Bad Zurzach: Der Gemeinderat begegnet den Plänen mit Wohlwollen

zvg

Auch optisch hat der Ammann keine Vorbehalte: «Die planerisch gelungene Überbauung integriert sich feinfühlig in die Umgebung und überzeugt nicht zuletzt auch durch die gelungene Architektur und die Umgebungsgestaltung.»

Raumplanerisch nehme die Anordnung Rücksicht auf die Bohrtürme, die durch die Gebäude nicht bedrängt würden, sondern nach wie vor als zusammengehörige Einheit gut sichtbar seien. «Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt eine Bereicherung für Bad Zurzach ist, und sehen dieser Entwicklung wohlwollend entgegen.»

«Die Überbauung hält alle Rechtsgrundlagen ein», bestätigt Philipp Schneider von der kantonalen Denkmalpflege Aargau beim Departement Bildung, Kultur und Sport. «Die Grenzabstände sind eingehalten, die Abstände der Gebäudevolumen zur Grenze teilweise sogar grösser als notwendig, und die Bepflanzung zwischen den Wohnblöcken und den Salztürmen sorgt optisch für einen sanften Übergang.» Schneider weist jedoch darauf hin, dass die in direkter Nachbarschaft stehenden Türme nicht kantonal geschützt sind – die zwei geschützten Türme stehen weiter nördlich. (NRO)