Böttstein
Rote Farbtupfer – das neue Schulhaus Rain II fällt auf

Die ersten Schulstunden haben zwar bereits stattgefunden, doch jetzt ist das erneuerte Schulhaus Rain II in Kleindöttingen mit dem Einweihungsfest offiziell eröffnet worden.

Peter Jacobi
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Wetterglück für die Einweihung des neuen Schulhauses Rain II
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Die Schüler führen die Besucher durch ihre neuen Schulräume
Die Arena im Innenhof der Schule is geschaffen für das Fest
Schulpflegepräsident Pius Sutter bei seiner Ansprache
Die Schulkinder trommeln - Wir haben ein neues Schulhaus
Architekt Kurt Märki (rechts) überreicht den knusprigen Schlüssel an Patrick Gosteli, Gemeindeammann von Böttstein
Schulhauseinweihung in Kleindöttingen

Wetterglück für die Einweihung des neuen Schulhauses Rain II

Peter Jacobi

Der schlechte Zustand des alten Schulhauses Rain II liess keine andere Wahl als den Teilabbruch. Gemeindeammann Patrick Gosteli, der selber noch das Schulhaus als Schüler miterlebt hat, erinnert sich:

«Was im Schulzimmer unten links gesungen wurde, hat man oben rechts gehört, zudem war es im Sommer extrem heiss.»

Das Schulhaus, obwohl erst 38 Jahre alt, genügte statisch, energetisch und akustisch nicht mehr. Der neue Bau stellt Schülern und Lehrern nun helle und moderne Räume zur Verfügung. Mit den 6,15 Millionen Franken, welche die Gemeindeversammlung seinerzeit diskussionslos genehmigt hat, ist in einem engen Zeitrahmen ein moderner und zweckgemässer Bau entstanden. «Die Gemeinde Böttstein darf stolz auf ihr neues Schulhaus sein», freute sich Patrick Gosteli .

Schulpflegepräsident Pius Sutter ging auf die schwierige Situation während des Baus ein. Statt der Mehrkosten eines Containers wurde das alte Schulhaus 1901 reaktiviert. «Der eigentliche Abbruch dauerte statt Wochen nur drei Tage und der Baulärm hielt sich in Grenzen. Am lautesten war oft der Baustellenradio», zog Pius Sutter Bilanz.

Architekt Kurt Märki von der Hauenstein und Märki Architekten GmbH ging auf die technischen Details des Neubaus ein. Der dreigeschossige Teilneubau, Untergeschoss und Treppentürme blieben bestehen, ist ein Stahl/Holz-Skelettbau. Die Fassaden sind mit grauen Aluminiumprofilen verkleidet. Rote Fensterpartien bilden den Kontrast dazu.

Die Schulhäuser Rain I bis III sind in den Obergeschossen miteinander verbunden. Angepasst wurde der Aussenbereich in der Arena. Mit der Übergabe eines Schlüssels in gebackener Form an Gemeindeammann Gosteli bedankte sich Märki beim Auftraggeber. Ein koordiniertes Konzert mit selbst gebastelten Trommeln und der Ballonstart waren hör- und sichtbare Zeichen, womit die Schüler und Lehrpersonen das neue Schulhaus in Besitz nahmen.

Schülergruppen führten die Besucher durch die neuen Räumlichkeiten – von den Werkräumen im Untergeschoss – durch die Büros und Medienräume im Parterre. In den beiden Obergeschossen sind acht Schulzimmer sowie sechs Gruppenräume untergebracht.

Farblich homogen und mit frechen Farbtupfern wird eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Mit sportlichen und musikalischen Darbietungen wurde der Festtag der Schule Kleindöttingen beendet.

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