Gemeindefusion
Rietheim und Bad Zurzach wollen fusionieren

Die Gemeinderäte von Rietheim und Bad Zurzach diskutieren über eine Fusion. Eine Studie zeigt, dass sich dadurch für beide Gemeinden interessante Perspektiven ergeben könnten. Ab Sommer 2011 kann auch das Stimmvolk mitreden

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Bad Zurzach

Bad Zurzach

Die Gemeinden Rietheim und Bad Zurzach sind nicht nur siedlungspolitisch miteinander vernetzt; sie arbeiten auch in vielen Bereichen eng zusammen. So unterstützt die Gemeindeverwaltung von Bad Zurzach jene von Rietheim seit Jahren im Bereich des Finanz- und Steuerwesens sowie in Baufragen. Auch bei der Wasserver- und -entsorgung sowie beim Regionalschwimmbad arbeiten die beiden heute zusammen. Es gibt zudem gemeinsame Feuerwehr

Die Bevölkerung in Rietheim strebt daher die Fusion an. Eine von Rietheim in Auftrag gebene Studie kommt nun zum Schluss, dass eine Fusion Sinn macht.

Bevor es dazu kommt, wollen die beiden Fusionwilligen wissen, wieviel der Kanton beisteuert. Denn bezüglich der Steuerkraft und dem Steuerfuss bestünden grosse Unterschiede zwischen den beiden Gemeinden, schreibt der Gemeindeschreiben von Bad Zurzach, René Huber, in einer Mitteilung.

Erste Abstimmung im Sommer 2011

Der Kanton erarbeitet derzeit neue Grundlagen zur Finanzierung von Gemeindefusionen. Diese werden aber erst im nächsten Jahr im Grossen Rat diskutiert. Solange hier keine Klarheit herrscht, wollen Rietheim und Bad Zurzach das Fusionsprojekt nicht forcieren, so Huber.

Eine Konsultativabstimmung in beiden Gemeinden ist daher erst für Sommer 2011 geplant. Sagen beide Gemeinden ja, soll im November 2011 dann die entscheidende Grundsatzabstimmung folgen. Ab Frühling 2011 wollen die beiden Gemeinderäte das Zusammengehen konkretisieren. (rsn)