Rekingen
«Packt die Schirme ein»: Das Fläcke Openair trotzt dem Regen und hofft auf wetterfeste Besucher

Die Aufbauarbeiten für das Festival vom kommenden Wochenende im Zurzibiet laufen auf Hochtouren.

Stefanie Garcia Lainez
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Das OK und seine Helferinnen und Helfer bauen seit knapp einer Woche auf. Von links: Raphael Oeschger, Julian Brunner, Manuel Spuler, Flurina Meier, Bettina Oeschger, Andreas Güntensperger, Marcel Haus, Steven Schneider, Sybil Schreiber

Das OK und seine Helferinnen und Helfer bauen seit knapp einer Woche auf. Von links: Raphael Oeschger, Julian Brunner, Manuel Spuler, Flurina Meier, Bettina Oeschger, Andreas Güntensperger, Marcel Haus, Steven Schneider, Sybil Schreiber

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200 Europaletten und ein Anhänger voll Bauholz: Seit Tagen sägen, bohren und schrauben die rund 60 Helferinnen und Helfer jeden Tag, bis es eindunkelt – die Aufbauarbeiten laufen auf Hochtouren für das Fläcke Openair, das erstmals im Chrüzlibachtal zwischen Rekingen, Baldingen und Böbikon stattfindet.

«Bis jetzt läuft alles nach Plan», sagt Pressesprecherin Sybil Schreiber. «Das Gelände verwandelt sich von Tag zu Tag immer mehr in eine gemütliche, grüne Arena.» Nur: Am Samstagabend könnte der Regen dem Festival einen Strich durch die Rechnung machen.

Zu Beginn der Woche zeigte sich noch die Sonne - so wie auch am ersten Festivaltag gemäss Wetterbericht.

Zu Beginn der Woche zeigte sich noch die Sonne - so wie auch am ersten Festivaltag gemäss Wetterbericht.

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Das grosse Blachensegel und die Vordächer bei den beiden Bars würden Schutz vor dem Regen bieten, sagt OK-Mitglied Marcel Haus, der für den Aufbau und die Logistik zuständig ist. «Sind jedoch 600 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände, dann haben natürlich nicht alle darunter Platz», ergänzt er. «Jetzt aber noch etwas Zusätzliches aufbauen, dafür reicht die Kapazität nicht.»

Sybil Schreiber rät deshalb: «Kommt doch am Freitag, kauft einen Zwei-Tages-Pass, zieht Stiefel an, packt einen Schirm ein und bleibt am Samstag so lange, wie ihr mögt.» Danach könnten die Besucherinnen und Besucher gemütlich mit dem Nachtbus nach Hause fahren. Und sie ergänzt mit einem Augenzwinkern: «Was wäre ein Festival ohne Regen und Schlamm.»

Helfer verwandelten Holz in Lounge und Bars

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer liessen sich zumindest vom Regen nicht entmutigen und zimmerten in den vergangenen Tagen aus dem angelieferten Holz eine freistehende Bar, ein Restaurant als kulinarisches Herzstück und eine Lounge. «Man merkt ihnen ihre Jubla-Vergangenheit an», so Sybil Schreiber.

Die Europaletten stammen von der Mineralquelle Zurzach AG, das Bauholz vom Döttinger Bauunternehmen Birchmeier.

Die Europaletten stammen von der Mineralquelle Zurzach AG, das Bauholz vom Döttinger Bauunternehmen Birchmeier.

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Seit Donnerstagabend steht zudem die Konzertbühne, auf der freitags und samstags 13 Acts spielen. «Diese wurde von Profis aufgestellt.»

800 Personen sind täglich auf dem Festivalgelände zugelassen. Beim Eingang können sich die Besucher beim mobilen Testcenter mit der Krankenkassenkarte kostenlos testen lassen. Genesene, Geimpfte und jene, die einen gültigen PCR- oder Antigen-Test besitzen, der nicht älter als 72 beziehungsweise 48 Stunden ist, können direkt aufs Gelände.

Sybil Schreiber hofft nun, dass sich die Besucher nicht vom Regen abschrecken lassen. «Es ist eine grosse Unterstützung der tollen Bands, die nach den Lockdowns nun endlich wieder spielen können», sagt sie und ergänzt: «Nur schon deshalb lohnt sich ein Besuch.»

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