Todesdrama
Rätselsturz von Rekingen: Rollstuhlfahrer stirbt nach Unfall - Polizei sucht Helfer

Ein betagter Mann stürzte am vergangenen Sonntag mit seinem Elektrofahrstuhl. Sein Zustand verschlechterte sich, am Freitag verstarb er im Spital. Die Kantonspolizei sucht einen Helfer, der den Betroffenen nach dem Sturz nach Hause brachte.

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In Rekingen verunfallte der Rollstuhlfahrer, der später seinen Verletzungen erlag.

In Rekingen verunfallte der Rollstuhlfahrer, der später seinen Verletzungen erlag.

Tele M1

Der 83-jährige Schweizer war auf seinem Elektrofahrstuhl am vergangenen Sonntagnachmittag in Rekingen unterwegs gewesen, als er um 15.30 Uhr stürzte. Er konnte zwar selbständig wieder aufstehen. Ein Anwohner halb ihm nichtsdestotrotz, sein gekipptes Gefährt wieder aufzustellen, wie die Kantonspolizei heute mitteilt.

Dieser Helfer begleitete den äusserlich unverletzten Senior danach an seinen Wohnort im Dorf. Danach stellten sich laut Kantonspolizei beim Gestürzten «zunehmend Beschwerden ein».

Eine Ambulanz brachte ihn am Montagabend ins Kantonsspital Aarau. Dort stellte sich heraus, dass der 83-Jährige beim Sturz innere Verletzungen erlitten hatte. Sein Zustand verschlechterte sich weiter, am Freitag starb er im Spital.

Zur Klärung der genauen Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eine Obduktion angeordnet. Die Stelle und die genauen Umstände des Sturzes sind ungeklärt. Daher bittet die Kantonspolizei in Bad Zurzach (Telefon 056 249 17 17) den namentlich nicht bekannten Helfer, sich zu melden. Ebenso werden Augenzeugen gesucht.