Zurzibiet
Raiffeisenbanken im Zurzibiet bleiben im Hoch

Die vier Raiffeisenbanken Aare-Rhein, Böttstein, Surbtal-Wehntal und Siggenthal-Würenlingen blicken auf ein gutes Geschäftsjahr 2011 zurück. Die Zahl der Mitglieder konnte um fast 4 Prozent auf 27'079 Genossenschafter gesteigert werden.

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Raiffeisenbank Bad Zurzach

Raiffeisenbank Bad Zurzach

Aargauer Zeitung

Dieses Mitgliederwachstum wird von den Bankleitungen als starker Ausdruck des Kundenvertrauens gewertet. Auch im Jahr 2011 konnten die vier Raiffeisenbanken ihre führende Stellung im regionalen Markt ausbauen. Die Kunden vertrauten ihnen über 113 Millionen Franken an zusätzlichen Ersparnissen an. Bei den Kundenausleihungen sind 111 Millionen Franken ins Hypothekargeschäft respektive in selbst bewohntes Wohneigentum geflossen.

«Dank konstanter Erträge und bewusstem Kostenmanagement blicken die Raiffeisenbanken im Zurzibiet auf ein erfreuliches Jahresergebnis zurück, erwirtschaftet in einem anspruchsvollen Marktumfeld», bilanziert Hanspeter Lüthi, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Surbtal-Wehntal. Raiffeisen habe sich als vertrauenswürdiges Finanzinstitut positioniert. Dies zeige sich insbesondere im ungebrochenen Zustrom an Kundengeldern, die von 1775 Millionen auf 1889 Millionen Franken gestiegen seien. Die kumulierten Bilanzsummen erhöhten sich im Vergleich mit den Vorjahreszahlen von 2338 Millionen auf 2523 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung um knapp 8 Prozent.

Trotz angespannter Wirtschaftslage verspürten die Raiffeisenbanken Aare-Rhein, Böttstein, Siggenthal-Würenlingen und Surbtal-Wehntal eine rege Kreditnachfrage. Die
Ausleihungen stiegen 2011 von 2118 auf 2229 Millionen Franken, was einer Zunahme von 5 Prozent entspricht. Insbesondere bei den Hypothekarausleihungen konnten die Raiffeisenbanken ihre Positionen ausbauen.

In der Gewinnzone

Die vier Zurzibieter Raiffeisenbanken bieten 142 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz. Obwohl die Kosten aufgrund des markant gestiegenen Geschäftsvolumens zugenommen haben, ist den Banken gelungen, den Bruttogewinn um über 1 Prozent auf 17,73 Millionen Franken zu erhöhen.