FC Klingnau
Radi Schiblis Herz war zu schwach für die Operation

Gestern hätte sich Klingnaus 2.-Liga-Trainer Radi Schibli einer achtstündigen Operation am Rücken unterziehen sollen. Doch die Ärzte der Hirslandenklinik Zürich gaben erneut kein grünes Licht für den Eingriff.

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Radi Schibli, Trainer des FC Klingnau.

Radi Schibli, Trainer des FC Klingnau.

AZ-Archiv

«Das Risiko für mein Herz ist nach wie vor zu gross», sagt Schibli, «die Ärzte wollten die Verantwortung nicht übernehmen.» Bereits letzte Woche wurde eine Gefässstütze in Schiblis Herz implantiert, um den 69-jährigen Fussball-Trainer fit für die Rückenoperation zu machen. Gereicht hat es nicht. Nun wurde der Eingriff bis auf weiteres verschoben. Im Dezember wird ein neuer Termin ins Auge gefasst.

Ende Woche wird Radi Schibli das Spital verlassen können. Er erhält Medikamente für das Herz und den Rücken. Die Schmerzen an der Wirbelsäule werden mit einer Therapie behandelt. «Falls wir die Schmerzen in den Griff bekommen, kann ich ab dem 8. Oktober möglicherweise meiner Funktion als Trainer wieder nachkommen», sagt Schibli. (afr)

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