Drei Wochen danach
Postauto-Crash: So geht es Verletzten und Bus-Chauffeur heute

Drei Wochen nach dem Postauto-Drama auf der Kantonsstrasse zwischen Endingen und Lengnau kann eine der vier verletzten Personen das Spital verlassen. Der Bus-Chauffeur wird behutsam an seine Arbeit herangeführt.

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Der Unfallort nahe dem Ortseingang von Endingen mit den drei involvierten Fahrzeugen.

Der Unfallort nahe dem Ortseingang von Endingen mit den drei involvierten Fahrzeugen.

Angelo Zambelli

Am 11. November kam es auf der Kantonsstrasse zwischen Endingen und Lengnau zu einem tragischen Unfall. Ein Lastwagen mit Anhänger war vor einer leichten Kurve mit den rechten Rädern von der Fahrbahn abgekommen und in die Wiese geraten. Danach scherte er nach links aus, streifte ein entgegenkommendes Postauto seitlich und kollidierte frontal mit einem Personenwagen, der hinter dem Bus fuhr.

Beim Unfall wurden zwei Buspassagiere getötet, zwei weitere Passagiere sowie die beiden Insassen des Autos wurden schwer verletzt.

Unfall zwischen Postauto und Lastwagen fordert mehrere Tote und Schwerverletze zwischen Endingen und Lengnau.
33 Bilder
Der Lastwagen ist samt Anhänger umgekippt.
Das Postauto steht gerade auf der Strasse.
Der Lastwagen ist nach der Kollision mit dem Personenwagen umgekippt.
Der Lastwagen samt Anhänger kippte beim Unfall.
Der TCS-Heli hebt ab.
Der Personenwagen ist komplett zerstört.
In diesem Postauto starben zwei Menschen.
Der Lastwagen samt Anhänger kippte beim Unfall auf die Seite.
Das Postauto wurde seitlich aufgeschlitzt.
Der Lastwagen kollidierte seitlich mit dem Postauto.
Zerquetsches Auto beim Horrorunfall in Endingen.
Der Unfall ereignete sich kurz nach einer Rechtskurve.
Die Feuerwehr ist mit der Bergung des umgekippten Lastwagens beschäftigt.
Ein Wunder, dass die beiden Personen in diesem Auto überlebt haben.
Auch ein TCS-Helikopter war vor Ort.
Sieben Passagiere waren im Postauto.
Zwei Personen im Postauto blieben unverletzt.
Die Unfallstelle erstreckt sich über rund 150 Meter.
Die Einsatzkräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Die Polizei bei der Einsatzbesprechung.
Der Nebel verleiht der Szene einen geradezu gespenstischen Charakter.
Die beiden Insassen dieses Autos wurden mittelschwer verletzt.
Die beiden Insassen dieses Autos wurden mittelschwer verletzt.
Die Feuerwehr musste das Auto aufschneiden.
Abgesperrte Unfallstelle zwischen Endingen und Lengnau.
Der umgekippte Lastwagen
Der umgekippte Lastwagen
Feuerwehrleute im Einsatz
Vier verschiedene Feuerwehren waren am Unfallort im Einsatz.
Rund um den Bus ist der Boden mit Scherben übersät.
Der Lastwagen hat tiefe Furchen in den Boden gegraben.
Der Lastwagen kollidierte seitlich mit dem Postauto.

Unfall zwischen Postauto und Lastwagen fordert mehrere Tote und Schwerverletze zwischen Endingen und Lengnau.

Keystone

Der Unfall zwischen Postauto, Lastwagen und Personenwagen forderte zwei Tote und mehrere Verletzte.

Die Kantonsspitäler Aarau (KSA) und Baden (KSB) haben je zwei Personen stationär aufgenommen. «Ein Patient kann heute das Spital verlassen, ein anderer Patient muss noch ein paar Wochen bei uns bleiben», sagt KSB-Mediensprecher Marco Bellafiore. Das KSA macht keine Angaben zu den beiden in Aarau behandelten Unfallopfern.

An Arbeit heranführen

Unverletzt geblieben war der Buschauffeur. «Er ist noch nicht in den Fahrdienst zurückgekehrt», sagt Urs Bloch, Mediensprecher von PostAuto Schweiz. «Er wird noch betreut und wir geben ihm die Zeit, die er braucht. So kann er behutsam und sukzessive wieder an seine Arbeit herangeführt werden.»

Der Lastwagenchauffeur wurde beim Unfall ebenfalls nicht verletzt. Bei seinem Arbeitgeber, der Traveco Transporte AG, will man sich zum Unfall nicht äussern und verweist auf das laufende Verfahren.

So hat sich der verheerende Unfall in Endingen abgespielt.

So hat sich der verheerende Unfall in Endingen abgespielt.

Keystone

Auch bei der Aargauer Staatsanwaltschaft hält man sich bedeckt: «Die Klärung des Unfallhergangs ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen», sagt Mediensprecherin Fiona Strebel. Neue Erkenntnisse lägen keine vor. Man habe diverse Einvernahmen durchgeführt, weitere seien erforderlich. (nro)