Bad Zurzach
Pfarrerin und Pfarrer erhalten für ihre Bemühungen Krug von Bad Zurzach

Die Kurortkommission ehrt jährlich besondere Dienste in Bad Zurzach. Am Donnerstag haben die reformierte Pfarrerin Nicole Häfeli und der katholische Pfarrer Urs Zimmermann für ihre Bemühungen um interkonfessionelle Verständigung den Krug erhalten.

Pirmin Kramer
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Pfarrerin und Pfarrer erhalten Krug von Bad Zurzach
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Georg Edelmann und Nicole Häfeli
Die beiden Preisträger sangen im Quellen-Höfli gemeinsam ein Lied
Margrit Edelmann übergibt Urs Zimmermann den Krug von Bad Zurzach
Urs Zimmermann

Pfarrerin und Pfarrer erhalten Krug von Bad Zurzach

Pirmin Kramer

Erstmals habe man sich dieses Jahr in den kirchlich-spirituellen Bereich vorgewagt, sagte Kommissions-Präsident David Foster. Bisher ging der Krug an Persönlichkeiten, die sich in kultureller, sozialer oder historischer Art eingesetzt haben. «Der Preisträgerin und dem Preisträger ist nicht nur zu Gute zu halten, dass sie sich in einem schwierigen Umfeld tapfer behaupten. Das machen andere auch. Eine besondere Anerkennung verdienen Urs Zimmermann und Nicole Häfeli für ihre greifbaren Bemühungen um eine wachsende und echte Ökumene», heisst es in einem Text der Kommission zur Preisverleihung.

«Unsere Preisträger befassen sich mit den Sorgen und Nöten unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger», sagte Stiftungsratspräsident Beat Edelmann bei seiner Laudatio. Dies allein wäre ein Preis wert. «Besonders preiswürdig ist ihr Einsatz für ihre Anstrengungen, die Zerrissenheit zwischen den Christen so gut es geht zu überwinden.» Es gebe keine vernünftigen Gründe für diese Zerrissenheit, die seit Jahrhunderten andauere.