Würenlingen-Siggenthal
Patrik Schneider löst Ursina Gauch an der Raiffeisenspitze ab

Patrik Schneider wurde zum neuen Verwaltungsratspräsidentender Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen gewählt. Er löst Ursina Gauch ab, die das Amt neun Jahre lang innehatte.

Nadja Rohner
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Der neu gewählte Präsident Patrik Schneider und seine Vorgängerin Ursula Gauch. ZVG

Der neu gewählte Präsident Patrik Schneider und seine Vorgängerin Ursula Gauch. ZVG

Nach 9-jähriger Tätigkeit als Verwaltungsratspräsidentin hat Ursina Gauch ein letztes Mal mehr als 1000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen zur Generalversammlung begrüsst.

Von einem «stolzen Geschäftsergebnis» sprach Beat Morach, Vorsitzender der Bankleitung, im Bericht über das Geschäftsjahr. Auch für ihn ist es die letzte GV: Nach 16 Jahren verlässt Morach per Ende 2014 die Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen, um sich in den Ruhestand zu begeben. Er nutzte die Gelegenheit deshalb, um sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken.

Durch die rege Bautätigkeit in der Region nahmen die Kundenausleihungen laut Morach um 3,7 Prozent zu. Mit ihren 824 Million Franken konnte die Bilanzsumme um 2,9 Prozent gesteigert werden. Auch der Betriebsertrag hielt sich trotz der um 8 Basispunkte gesunkenen Zinsmarge nahezu gleich.

Nach Abzug der grossen Direktabschreibungen für den Raiffeisen-Neubau in Untersiggenthal blieb der Sachaufwand unverändert. 2,9 Millionen Franken konnten den stillen Reserven zugewiesen werden, um die bereits sehr gute Eigenkapitalbasis weiter zu stärken.

Präsident für ein Jahr

Patrik Schneider aus Würenlingen wurde als neuer Verwaltungsratspräsident einstimmig für ein Jahr gewählt. An der GV 2015 stehen turnusgemäss Gesamterneuerungswahlen an.

Die abtretende Präsidentin Ursula Gauch übergab ihrem Nachfolger Schneider symbolisch ein Segelschiff und wünschte ihm «viel Geschick beim Steuern der Raiffeisenbank Siggenthal-Würenlingen».

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