Döttingen
OK-Präsident: «Wir sind bereit, die Schwinger können kommen»

Die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten für das Nordwestschweizer Schwingfest sind abgeschlossen. Die Wettkämpfer und Zuschauer können kommen.

Angelo Zambelli
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Viele Festbänke müssen aufgestellt werden
7 Bilder
Alle Arbeiter geben Vollgas
Das Sägemehl muss nur noch im gekennzeichneten Kreis verteilt werden
Die Schwinger-Arena mit vier Sägemehlhaufen
Die Arbeiter gönnen sich eine wohlverdiente Pause
Das Festgelände aus der Vogelperspektive
Aufbau 105. Nordwestschweizerisches Schwingfest in Döttingen

Viele Festbänke müssen aufgestellt werden

Angelo Zambelli

Die Zahlen sind eindrücklich: Für den Aufbau und den Rückbau der Infrastruktur für das Nordwestschweizer Schwingfest sowie für die Durchführung des Grossanlasses auf dem Döttinger Schulareal «Bogen» werden rund 7700 Mannstunden Arbeit geleistet. Für OK-Präsident Markus Birchmeier ist dies ein schlagender Beweis, dass es auch heute noch möglich ist, regionale Grossanlässe zu organisieren und durchzuführen.

Speziell freut ihn, dass - wie beim Eidgenössischen Pontonierwettfahren im Raum Döttingen/Kleindöttingen Anfang Juli - die ganze Region zusammensteht und sich an der Vorbereitung des Sportanlasses beteiligt. 23 Vereine aus der Region haben sich breit erklärt, den Schwingern unter die Arme zu greifen und bei den Aufbau- und Abräumarbeiten mitzuhelfen.

Jeder Meter wird genutzt

Neben den geleisteten und den noch zu leistenden Arbeitsstunden beeindruckt aber auch die Infrastruktur, die in den letzten Tagen und Wochen auf das Schulareal «Bogen» in Döttingen gestellt wurde. «Der Platz für die Bauten war knapp. Deshalb haben wir jeden Quadratmeter genutzt», sagt OK-Präsident Birchmeier. Aufgebaut wurden eine Arena mit 3000 Sitz- und 500 Stehplätzen, ein grosses und ein kleines Festzelt, die Platz für 1100 respektive 250 Personen Platz bietet sowie ein VIP-Zelt mit 500 Sitzplätzen. Weitere Bauten sind ein gedeckter Aussensitzplatz, eine Bar, ein Weinbrunnen sowie diverse Aussenstände. Auch die Infrastruktur der Schulanlage «Bogen» wird genützt. In der alten Turnhalle ist der reichhaltige Gabentempel zu bewundern.

Sägemehl wird besprüht

Das Hauptgeschehen spielt sich am Wochenende nicht in den drei Zelten, sondern auf den vier Sägemehlringen in der Schwingarena ab. Am Dienstag wurde das Sägemehl angeliefert. Bis zum Start des Schwingfestes am Samstagmorgen werden die Ringe mit Wasser besprüht und gewalzt. «Wir sind bereit, die Schwinger können kommen», sagt OK-Präsident Markus Birchmeier.

«Wir sind uns bewusst, dass wir für die Durchführung eines Schwingfestes die Maximalvariante gewählt haben. Aber wir hoffen, dass sich der immense Aufwand gelohnt hat und dass sowohl die Wettkämpfer als auch die Zuschauer mit der Organisation des Schwingfests zufrieden sind.»