az-Leserwandern
Noch einmal liessen die az-Wanderer den Sommer aufleben

Der Abschluss der Sommerwanderungen führte durch ein Wein- und Obstbaugebiet. Über 300 Wanderinnen und Wanderer nahmen die letzte az-Leserwanderung von Endingen über Tegerfelden bis Baldingen unter die Füsse.

Thomas Röthlin (Text und Fotos)
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Die Herbstwanderung begann im Surbtaler Nebel
31 Bilder
Endstation Loohof in Endingen
Regula und Markus Hauenstein bewirtschaften den Loohof in Endingen
Aufstieg in den Reben ob Tegerfelden
Ankunft in Tegerfelden
Heinz Deppeler buuret in Tegerfelden
Bauer Urs Steigmeier bewirtschaftet den Strickhof
Der Gemeindeammann von Tegerfelden Erwin Baumgartner
Auf dem Tegerfelder Biobetrieb Deppeler gibts Grivögtler zu degustieren
Pausenapfel auf der ersten Wanderetappe
Vielwanderin Ruth Bischoff war auch diesmal wieder dabei
Erwin Schmutz ist Wanderleiter beim Verein Aargauer Wanderwege
Über 200 Wanderer unterwegs nach Tegerfelden
Der Gemeindeammann von Endingen Lukas Keller
Zmorge auf dem Strickhof für den Lengnauer Gemeindammann Kurt Schmid
Kinderprogramm auf dem Loohof
Der Geschäftsführer des Aargauischen Bauernverbands Ralf Bucher begrüsst die Wanderer auf dem Strickhof in Endingen
Blühende Hagenbutte mitten im Herbst
Hansjörg Renner gab auf seiner Trompete manch spontanes Ständchen
Sina (links) möchte Amigo am liebsten behalten
Ralf Bucher ist Geschäftsführer des Aargauischen Bauernverbands
Leserwandern: Endingen-Tegerfelden-Baldingen
Warten vor dem Käsebunker des Strickhofs
Um die Mittagszeit ist der Himmel blau
Stärkung nach dem Bergpreis
Mara ist eine der jüngsten Wanderinnen
Bergwärts Richtung Baldingen
Abstieg nach Baldingen
Der Gemeindeammann von Baldingen Thomas Knecht
Fürstliche Bewirtung in Baldingen
Roland Binder buuret in Baldingen

Die Herbstwanderung begann im Surbtaler Nebel

Aargauer Zeitung

Die sonntägliche Herbstwanderung von Aargau Tourismus war eine Frucht des Sommers: Nr. 26 des Leserwanderns der az Aargauer Zeitung und verdienter Abschluss für treue Mitwanderer während der grossen Ferien. Für das Supplement sorgte der Bauernverband Aargau, der gemerkt hatte, wie viele Aargauerinnen und Aargauer sich vom gemeinsamen Kennenlernen ihrer Heimat zu Fuss ausgesprochen angesprochen fühlen. Zum Beispiel Ruth Bischoff aus Villnachern: Es war ihre 26. Wanderung.

Das Wandermotto hiess deshalb «vo Buur zu Buur im Zurzibiet», in Anlehnung an die Sommerwanderungen von Stadt zu Stadt. Unseren Kleinstädtern muss man zwar nicht vormachen, wie frische Produkte vom regionalen Bauern schmecken. Aber auf vier Höfen sich an Buffets verköstigen zu lassen, das wollten sich dann doch weit über 300 nicht entgehen lassen.

Spendable Gemeindeammänner

Milchshake, Käse aus dem Militärbunker und Buurebrot von der Seniorchefin auf dem Strickhof in Endingen; Grivögtler vom Bioweinbaubetrieb Deppeler in Tegerfelden; Apfelchampagner bei Binders in Baldingen; ein Zvierifleischplättli mit Most vom Loohof zurück in Endingen: Die spendablen Gemeindeammänner Lukas Keller, Erwin Baumgartner und Thomas Knecht priesen dafür natürlich ihre Dörfer. Und die Wanderer lernten, wie unterschiedlich sich moderne Landwirte ausrichten können.

Als die kräftige Septembersonne auf die Tegerfelder Weinberge brannte, wünschte man sich fast (aber nur fast) den dicken Nebel vom Endinger Abstieg zurück. Der Bergpreis auf die Spornegg, angefeuert von Profis des Vereins Aargauer Wanderwege, stand manchen hochsommerlichen Wandermomenten in nichts nach.

Die letzte Sommerwanderung war trotzdem untrüglich eine Herbstwanderung. Wer es nicht schon im klammen Nebelgrau gemerkt hatte, der erkannte die fast reifen Trauben an den Surbtaler Rebstöcken. Den ungelagerten Pausenapfel. Die glücklichen Gesichter, die sich an ihre Sommeretappen erinnerten. Und sich auf nächstes Jahr freuen dürfen.

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